Spektakuläre Verfolgungsjagd durch den Zuschauerraum der Altstadtbühne

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Pfiffige Spürnasen sind auf der Altstadtbühne unterwegs.

Lüdenscheid - Mit dem neuen Stück „Die famosen 4 und der lachende Heilige“, das jetzt seine Premiere in den Räumen der „Lüdenscheider Altstadtbühne“ feierte, begab sich die „Junge Altstadtbühne“ auf neues Terrain. Erstmals versuchte sich das Ensemble am Genre des „Kinderkrimis“ in der Tradition von „TKKG“ und konnte dabei auf ein eigens für die Lüdenscheider Bühne geschriebenes Stück zurückgreifen.

Der Kontakt zu dem Hagener Autoren Stefan Schröder, der das Stück in Lüdenscheid ansiedelte und darin zahlreiche geschichtliche Fakten zur Bergstadt unterbrachte, knüpfte der Kinder-Verlag in Hamburg, mit dem die „Junge Altstadtbühne“ bei drei ihrer Produktionen zusammenarbeitete. Für die turbulente Bühnenumsetzung des Werkes wurde nichts dem Zufall überlassen. Mit Ingrid Schulz, Bernd Ludolph und Ingo E. Löwen nahmen gleich drei Kreative auf dem Regiestuhl Platz, um Kindern jeden Alters einen spannenden, lustigen und turbulenten sowie inhaltlich ausgewogenen Krimi-Abend bieten zu können. Befürchtungen, dass die zahlreichen im Stück verarbeiteten Fakten über die Lüdenscheider Stadtgeschichte zumindest die kleineren Zuschauer überfordern könnten, bestätigten sich nicht. Auch die Jüngeren fieberten den ganzen Abend hindurch gespannt mit, wie die Nachwuchs-Detektive Marlene (Larissa Amende), Max (Joey Kurtz) Friederike (Alina Schnabel) und Jakob (Ole Löber) auf zwei Bühnen einem Geheimnis rund um den Heiligen Medardus auf die Spur kommen. Für ihn interessieren sich mysteriöse Personen. Nach einem Einbruch in die Kirche „St. Josef und Medardus“, bei dem allem Anschein nach nichts entwendet wurde, begegnen die Kinder unter anderem dem sinistren Dr. Katz (Mathias Beer), dem geheimnisvollen Professor James Reginald Sinclair (Rudi Karg) sowie dessen Nichte Stella Watson (Nina Rosenbohm). Da die Polizei – Hauptkommissarin Müller (Eleni Schulte) und ihr trotteliger Kollege Rossini (Christo Michalidis übernimmt souverän den Slapstick-Part und legt sich unter anderem bei einer spektakulären Verfolgungsjagd durch den Zuschauerraum auf die Nase) – immer zu spät am Einsatzort eintrifft, bleibt die Aufklärung an den Spürnasen hängen. Hilfe bekommen sie von Franziska von Vogelberg (Nicola Rosenbohm), Nachwuchs-Reporterin bei den Lüdenscheider Nachrichten.

Wer das Stück sehen möchte, sollte sich Tickets besorgen, die es noch für die Vorstellungen am Samstag, 14. Dezember, ab 15 Uhr und ab 17.45 Uhr sowie am Sonntag, 15. Dezember, ab 15 Uhr gibt. Die Karten (vier Euro) gibt’s an der Theaterkasse des Kulturhauses, im LN-Ticketshop sowie bei Ingo E. Löwen. -  bot

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