Lüdenscheider Stadtfrauen bald im Selbsthilfezentrum

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Frank Enser hatte bei den Stadtfrauen mehr als 90 aufmerksame Zuhörerinnen – Tipps zum Schutz vor Dieben und Betrügern wurden mit großem Interesse verfolgt. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Der Lüdenscheider Stadtfrauenverband zieht ins Selbsthilfezentrum ein. Das gab die stellvertretende Vorsitzende Anita Stahl am Dienstagnachmittag bei der Monatsversammlung in der Cafeteria der Sparkasse bekannt.

Bereits im August soll – nach dem Picknick am 20. – soll der Umzug vonstatten gehen. Derzeit werden die Räume renoviert. Bekanntlich will die Stadt das Gebäude an der Freiherr-vom-Stein-Straße 27, in dem der Stadtfrauenverband und weitere Organisationen wie der Kinderschutzbund bislang ihr Domizil hatten, veräußern. Ausschlaggebend für die Wahl der Stadtfrauen war vor allem die zentrale Lage des Selbsthilfezentrums, erklärte Anita Stahl. Außerdem wollte der Vorstand die Vereinskasse nicht mit allzu hohen Miet- und Heizkosten belasten, was bei allein genutzten Räumen unvermeidbar gewesen wäre.

Die Adresse des Verbandes wird sich nur geringfügig ändern in Freiherr-vom-Stein-Straße 20. Sonst soll alles beim Alten bleiben – das betrifft die Öffnungszeiten des Info-Büros sowie die Termine der einzelnen Gruppen. Der Stadtfrauenverband werde ein eigenes kleines Büro im Selbsthilfezentrum bekommen. Zwei Gruppenräume, die aber auch von anderen genutzt werden, können die Stadtfrauen nach ihren Vorstellungen gestalten. Platz, um Material zu lagern, insbesondere für den Kreativkreis und den Chor, wird es geben. Auch das Sonntagscafé soll nach der Sommerpause wieder wie gewohnt öffnen. Einzig die Zukunft des beliebten Picknicks ist noch offen. Das wird am 20. August zum letzten Mal auf dem Gelände der bisherigen Geschäftsstelle stattfinden.

Im Anschluss an die Informationen von Anita Stahl fesselte Kriminaloberkommissar Frank Enser vom Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis seine Zuhörerinnen. Er informierte über die Aufgabengebiete seines Kommissariates und gab Tipps, wie sich Senioren vor Trickbetrügern an der Haustür schützen können und woran sie den sogenannten Enkeltrick erkennen. Ganz wichtig sei – aller Höflichkeit zum Trotz – „ein Stückchen mehr Misstrauen an den Tag zu legen“, wenn Fremde vor der Tür stehen. ▪ gör

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