Versicherungen rechnen mit vielen Meldungen

Viele Schäden nach Sturm "Eberhard" im MK: Welche Versicherung jetzt was zahlt

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Ein von einem Baum getroffener Renault Twingo. 

Lüdenscheid - Nicht nur Einsatzkräfte der Feuerwehr haben viel zu tun. Die Versicherungskaufleute richten sich nach den stürmischen Tagen und Nächten auf eine Vielzahl von Schadensmeldungen ein.

„Die Versicherungskaufleute sind vorbereitet auf die schnelle Geldbeschaffung für die Mitbürger“, sagt Kurt Nörenberg, Vorsitzender des Bezirksverbandes Hagen/Arnsberg im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). 

Am einfachsten sei das bei Autos, die durch abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume, Bautafeln oder Dachziegel beschädigt wurden, berichtet Nörenberg.

„Die Kaskoversicherungen zahlen, zwar abzüglich vereinbarter Selbstbehalte, aber ohne Rabattrückstufung.“ Ab Windstärke 8 - 62,1 km/h und mehr - sind auch die Gebäude- und Hausratversicherungen für den Schadensersatz zuständig. 

Hier geht's zur Berichterstattung zu den Sturmtiefs "Franz", "Eberhard" und "Dragi"

In diesen Fällen braucht man eine Elementarschadenversicherung:

Wenn allerdings Keller mit Regenwasser vollgelaufen sind, benötigen Hausbesitzer und Mieter eine sogenannte Elementarschadenversicherung. „Diese kann in die bereits bestehende Gebäude- oder Hausratversicherung eingeschlossen werden und deckt auch Schäden von Starkregen, Erdrutschen und -senkungen, Lawinen und sogar von Erdbeben ab“, erklärt Nörenberg. 

Das sollte man außerdem beachten:

Wenn Nachbars Baum – oder einer der Gemeinde – sowie abgerissene große Äste Schäden an Autos oder Häusern anrichteten, hilft immer nur die eigene Versicherung. Hauseigentümer sollten ihr Hausdach inspizieren. Am einfachsten geht das mit einem Fernglas. 

Denn auch verschobene oder gerissene Dachziegel sind Sturmschäden, die vom Dachdecker und auf Kosten der Gebäudeversicherung gerichtet werden sollten.

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