So sollen sich Lüdenscheider in der City sicherer fühlen

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Der Rathausplatz ist nach Auffassung der Ratsfraktionen und der Verwaltungsspitze zu dunkel.

Lüdenscheid - Mehr Licht für die Innenstadt-Plätze in der Stadt des Lichts - dafür macht sich die SPD-Ratsfraktion stark.

Über die Notwendigkeit, den Stern- und den Rathausplatz in den Abendstunden besser auszuleuchten, um mehr Verkehrssicherheit und mehr Sicherheitsgefühl zu schaffen, gibt es im Stadtrat keine zwei Meinungen. 

Insofern unterstützten am Montagabend alle Fraktionen den SPD-Antrag. Doch das von den Sozialdemokraten geforderte Tempo der Umsetzung ist nach Einschätzung aus CDU, FDP und Verwaltungsspitze nicht zu schaffen. 

Sowohl Bürgermeister Dieter Dzewas als auch sein Planungschef Martin Bärwolf bezeichneten es als „nicht leistbar“, schnell Haushaltsmittel einzuplanen und gleich loszulegen. Bärwolf: „Grundsätzlich aber ist die Maßnahme machbar und sinnvoll.“ Planungskosten könnten aber zunächst nur „sehr ungenau“ in den Haushalt eingestellt werden. 

Auch der Vorstoß des SPD-Ratsherrn Rolf Breucker, provisorisch für die dunkle Jahreszeit für mehr Licht auf den Plätzen zu sorgen, fand im Rat keine Mehrheit. CDU-Fraktionschef Oliver Fröhling: „Das wäre purer Aktionismus.“ Im Übrigen rieche solch ein Vorschlag nach Wahlkampf. 

Nun soll die Verwaltung ein neues Lichtkonzept für die Plätze entwickeln.

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