Prozess gegen Lüdenscheider beginnt am 1. August

Frau tot - Mann stellt sich der Polizei: "Habe was Dummes gemacht"

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Symbolbild

Lüdenscheid - Nach dem gewaltsamen Tod einer 44-jährigen Lüdenscheiderin in ihrer Wohnung an der Lohmühlenstraße wartet der Beschuldigte (40) auf seinen Prozess. Das ist passiert.

Auftakt der Hauptverhandlung ist am 1. August. Der gewaltsame Tod einer 44-jährigen Lüdenscheiderin an der Lohmühlenstraße am 25. Februar dieses Jahres wird ein Fall für das Schwurgericht Hagen. Ab 1. August muss sich ein 40-Jähriger wegen Totschlags verantworten. Der Mann hatte sich am Tattag der Polizei gestellt und berichtet, er habe „was Dummes“ gemacht. 

Darauf wurde die Frau leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Anklage ist seit wenigen Tagen zugestellt, als Verteidiger wird Rechtsanwalt Dirk Löber auftreten. 

Nach aktuellem Ermittlungsstand handelt es sich laut Oberstaatsanwalt Bernd Haldorn allem Anschein nach um eine Beziehungstat. Der Beschuldigte und das Opfer hätten sich „gut gekannt“. Doch in der Tatnacht habe die allein lebende Frau Besuch von einem anderen Mann gehabt. Wie es heißt, ging der Tatverdächtige darauf noch in der Nacht zur Lohmühlenstraße. 

Kurze Zeit später verließen beide Männer das Haus. Der 40-Jährige kehrte jedoch zurück, und es kam zu einem Streit und einer körperlichen Auseinandersetzung mit der Frau. 

Laut Obduktionsbericht stürzte die Frau nach einem Schubser zunächst mit dem Hinterkopf auf den Küchenfußboden, danach sei sie durch „massive Gewalteinwirkung gegen den Hals zu Tode gebracht“, also erwürgt worden. Die Hintergründe der Tat liegen noch im Dunkeln.

Der Totschlags-Prozess beginnt am 1. August und wird am 5., 8., 12., 22. und 27. August jeweils um 9 Uhr fortgesetzt.

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