Neue Grundschule

"Wir sehen keine Alternative"

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Vor der Sitzung besuchten die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses die Otfried-Preußler-Grundschule.

Lüdenscheid - Die Einrichtung einer neuen Grundschule an der Freiherr-vom-Stein-Straße hat am Dienstagabend von den Mitgliedern des Schul- und Sportausschusses grünes Licht bekommen. 

So ganz und gar überzeugt war die CDUzwar nicht davon, die ehemalige Förderschule an der Freiherr-vom-Stein-Straße zum Schuljahresbeginn 2020 als neue Grundschule an den Start gehen zu lassen, aber sie stimmte nicht dagegen.

Damit folgte das Gremium dem Beschlussvorschlag der Verwaltung einstimmig mit vier Enthaltungen aus den Reihen der Christdemokraten.

Susanne Mewes sah die Gefahr, dass viel Geld in die Hand genommen werde, wo doch die Planbarkeit für die nächsten zehn Jahre, was die Entwicklung der Schülerzahlen angehe, recht gering sei. 

Außerdem befürchtete sie, dass es Schulen in den Außenbezirken treffen könne, wenn dann doch nicht so viel Schulraum benötigt werde.

Matthias Reuver, Fachdienstleiter Jugend, Bildung und Sport, betonte: „Wir müssen aber jetzt handeln. Die Schüler sind ja da, und wir können sich nicht einfach in das bestehende System quetschen. Wir brauchen den zusätzlichen Platz und haben im Vorfeld alles geprüft. Wir sehen zu der ehemaligen Friedensschule als zusätzlichen Grundschulstandort keine Alternative.“ 

Zwar gebe es keine langen Planungshorizonte mehr, denn die Entwicklungen im Grundschulbereich würden aufgrund verschiedener Faktoren wie Geburtensteigerung, Zuwanderungen, offener Ganztag oder Inklusion immer beweglicher. Aber die Kinder müssten jetzt mit dem erforderlichen Schulraum versorgt werden. 

Hinzu kämen auch politische Entscheidungen. „Wenn der politische Wille, für die Eltern einen Rechtsanspruch auf einen offenen Ganztagsplatz zu schaffen, umgesetzt wird, haben wir noch ganz viel Luft nach oben“, meinte Matthias Reuver.

Nach dem endgültigen Votum des Rates am 8. Oktober, dem jetzt nichts mehr im Wege stehen dürfte, wird die Schule entsprechend saniert – Kostenpunkt laut Verwaltung: rund 1,4 Millionen Euro.

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