Sanierung der Schützenhalle am Loh geht weiter

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In einem weiteren Sanierungsabschnitt wurden jetzt die alten, maroden Fenster der Pächterwohnung ausgetauscht.

Lüdenscheid - Neue Fenster für die Pächterwohnung, Ausbesserungen am Fassadenstuck, Arbeiten am Dach: Die Instandhaltung der historischen Schützenhalle auf dem Loh ist eine Daueraufgabe. Rechtzeitig vor dem Winter können jetzt wieder ein paar dieser Aufgaben gelöst werden.

„Es musste eine erhebliche Summe investiert werden“, sagt dazu Bruno Schwarz, Geschäftsführer der Bergstadt-Stiftung, die sich dem Erhalt der Festhalle verschrieben hat. Die Summe fließt vor allem in die Außenhaut. Schrittweise kommt etwas vom alten Glanz zurück.

Nachdem zuletzt das Foyer neue Fenster bekommen hatte, war jetzt die Pächterwohnung an der Reihe. Die Fenster seien marode gewesen, betont Architekt Marc Teichert. Undicht bei Regen und aus energetischer Sicht sowieso verbesserungswürdig, hat man damit wieder einen wichtigen Abschnitt saniert.

Ein weiterer Posten der innen und außen immer noch reich verzierten Halle sind die Stuckateurarbeiten. So mussten eine Fensterbank hergerichtet und ein Stuckteil aus der Fassade über dem imposanten Bühnenaufbau ersetzt werden. Ein Fachbetrieb aus Hagen nahm sich der Problematik an. Mitunter kann man dabei auf alte Formen zurückgreifen. Zuletzt konnten beispielsweise mit Hilfe alter Stuck-Schablonen sogar großflächig zerstörte Gesimse an der seitlich gelegenen Sektbar wieder aufgebaut werden.

Ziel sei es, die Fassade rundherum fertigzustellen, betont Architekt Teichert. Das sei die Voraussetzung für den nächsten Schritt, der früher oder später fällig werde: ein kompletter Anstrich der Halle. Welche Farbe der Denkmalschutz verlangt, erkennt man am Turm: ein heller Karamellton.

Auch die Laibungen der historischen Fenster seien bereits in diesem Ton gestrichen worden, bevor der Glasschutz montiert worden sei, „weil man dann nicht mehr drankommt“. Doch ein Zeitpunkt für den kostenaufwändigen Anstrich steht noch nicht fest, ebensowenig ist eine Entscheidung gefallen, ob der möglicherweise abschnittsweise erfolgen könne. Klar sei letztlich aber auch, so Bruno Schwarz: „Wir haben das Ganze vor der Brust.“

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