Lüdenscheider Schützengesellschaft lockt 200 Besucher

+
Repräsentierten und flanierten: die LSG-Majestäten Kai Drewes und Jessica Schulte.

Lüdenscheid - Mitgliederschwund, Kostendruck und Umbrüche im Verein – die Lüdenscheider Schützengesellschaft (LSG) plagt sich seit Zeiten an vielen Fronten. Da braucht es mitunter etwas Abstand und Zerstreuung. Beides fanden die Schützen jetzt bei ihrem Ball in der Schützenhalle.

Von Sebastian Schmidt

Den traditionellen Begriff „Königsball“ indes hatte man im Vorfeld eher sparsam benutzt. Die Rede war vielmehr vom „Ball im Schlösschen“. Auch diese Motto-Wahl zeugt vom Reformwillen der LSG – ebenso wie vom Versuch, sich stärker der breiten Bevölkerung zu öffnen. Bekanntlich kein leichtes Unterfangen.

Zwar hatte sich die LSG redlich bemüht, ihren Gästen einen angenehmen Abend zu bieten. So war etwa die Halle liebevoll dekoriert worden. Und mit der „Peter Renner Band“ aus Hamm hatte man auch eine Formation mit breitem Repertoire verpflichtet. Doch trotz dieser Anstrengungen fiel die Resonanz auf den Ball mit gut 200 Besuchern nicht unbedingt gigantisch aus. Und die Struktur der Gästeschar bewies: Es ist nicht einfach, neue Besucherschichten zu erreichen.

Mehr Fotos von der Feier in der Schützenhalle

LSG-Königsball

Im Zentrum des Geschehens standen bei dem Ball vor allem das Königspaar Kai Drewes und Jessica Schulte sowie Jungschützenkönigin Fabienne Buschinski und ihr Begleiter Sebastian Isenberg. Die LSG-Regenten repräsentierten und ehrten mit Sarah Klüppelberg, Janina Buschinski, Inga Sommer, Gina Jungeblodt und Jan-Philipp Scherff auch die Sieger und Platzierten der diesjährigen Vereinsmeisterschaften der Jungschützen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare