Geringe Beteiligung beim Schützenfest

LSG sucht nach Lösungen

Rund 30 LSG-Mitglieder suchten nach Ideen für eine bessere Beteiligung an ihren Veranstaltungen.

Lüdenscheid - „Gut gelungen, aber nicht gut besucht.“ Dieses Fazit zum Schützenfest, das ein Mitglied der Lüdenscheider Schützengesellschaft (LSG) bei der Beiratssitzung verlesen ließ, hat bei den Anwesenden breite Zustimmung gefunden. Rund 30 Mitglieder waren am Freitag der Einladung zur Beiratssitzung gefolgt, die erstmals unmittelbar nach dem Schützenfest stattfand.

Vorsitzender Holger Heß erklärte, alle Gedanken und Ideen sollten an diesem Abend gesammelt werden, um dann in den Gremien des Vereins diskutiert und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft zu werden.

Dabei gab es Vorschläge zum konkreten Ablauf des Schützenfestes – zum Beispiel eine Moderation beim Kommers oder die Inthronisation ins Zentrum der Halle zu verlegen. Geärgert haben sich die Schützen darüber, dass einige Wimpelketten, die auf dem Schützenplatz Loh aufgehängt waren, mutwillig zerstört worden seien.

Aber die wesentliche Frage lautete: Wie kann die LSG mehr Menschen für sich und ihre Veranstaltungen begeistern? Das fängt bei den eigenen Mitgliedern an. So wurde überlegt, den Weihnachtsbrief wieder einzuführen und damit die wichtigsten Termine des jeweils nächsten Jahres bekannt zu machen. Letztere könnten auch über Newsletter, E-Mails oder Nachrichten auf dem Handy verbreitet werden.

Einig waren sich alle Anwesenden darin, dass die LSG mehr öffentlich präsent sein und den direkten Kontakt zu den Bürgern suchen müsse. Die Verteilung von Flyern mit dem Schützenfestprogramm in der Innenstadt war eine Idee dafür.

Auch das Kompaniepokal- und Jedermannschießen wurde angesprochen: Die noch junge Veranstaltung sei dieses Jahr bereits besser angekommen als bei der Premiere – aber man müsse die „Jedermänner“ auch ansprechen, betonte Hoger Heß. „Da fasse ich mir an die eigene Nase.“ Der Frühschoppen im Rahmen des Schützenfestes sei eine ebenfalls gute Ergänzung gewesen, hieß es.

Der Vorstand freute sich über viele Ideen und konstruktive Kritik. Was davon wie umzusetzen sein wird, hängt nicht zuletzt an personellen und finanziellen Ressourcen, wie am Freitag deutlich wurde.

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