Älter, aber nicht leiser:

Catfish Boobie hat noch nichts verlernt

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Catfish Boobie and the Beanery Criminals.

Lüdenscheid - Sie sind älter geworden, aber nicht leiser. Und das ist auch gut so. Catfish Boobie and the Beanery Criminals machen noch manchen jungen Rock-Hüpfern etwas vor.

Beim letzten Konzert der Band in der Traditions-Gaststätte vor rund einem Jahr hatte der Schwerpunkt auf Hardrock gelegen, nun stand wieder der Blues-Rock im Mittelpunkt. Am Samstag luden die Musiker, die durch ihre Auftritte im Beanery in den 70er- und 80er-Jahren bekannt geworden waren, wieder in den einstigen, einmal mehr ausverkauften Langen Gang ein.

Sänger Udo Golombek ist das einzige noch verbliebene Gründungsmitglied, aber auch Gitarrist Roger Kirchhoff ist schon sehr lange bei Catfish Boobie. „In diesem Jahr stehen Roger und ich bereits seit 38 Jahren gemeinsam auf der Bühne“, erklärte Golombek am Samstag. Komplettiert wird die Formation in ihrer aktuellen Besetzung durch Michael Pohlack (Bass, Gesang), Andreas Theil (Piano, Keyboard) sowie Jens vom Brocke (Schlagzeug). Wie gewohnt teilten sich Udo Golombek und Michael Pohlack die Gesangsparts.

Insbesondere im ersten der beiden Sets mit mehr als 30 Titeln dominierten die Rock ‘n’ Roll- und Blues-Rock-Nummern, sodass hier vor allem Golombek als Sänger zu hören war. „Old Time Rock ‘n’ Roll“ von Bob Seger, „Sharp Dressed Man“ von ZZ-Top oder „Hot Legs“ von Rod Stewart – solche Titel waren schon immer die Spezialität des Lüdenscheiders, der hier nach wie vor in seinem Element ist.

Bei Hardrock-Stücken wie „The Faith Healer“ von Alex Harvey sowie Rock-Klassikern wie „Radar Love“ (Golden Earring), „You Really Got Me“ (The Kinks) oder Deep-Purple-Songs („Space Truckin’“, „Demons Eye“) hatte dann die Stimme von Bassist Michael Pohlack genau den richtigen Klang.

Auch nachdem die beiden Sets abgefeiert waren, war der Abend für die Band noch lange nicht vorbei, denn im Zugabenteil legten die beliebten Musiker viele weitere Blues- und Rock-Stücke nach.

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