Mord an der Lohmühlenstraße: Verteidiger legt Revision ein 

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Symbolbild

Lüdenscheid - Der Bundesgerichtshof wird sich mit dem Urteil des Schwurgerichts gegen einen 40-jährigen Lüdenscheider befassen, der lebenslänglich hinter Gitter soll. Strafverteidiger Dirk Löber hat Revision eingelegt.

Lebenslänglich wegen Mordes – so lautete in der vergangenen Woche das Urteil gegen einen 40-jährigen Lüdenscheider. 

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Das Schwurgericht sah es als erwiesen an, dass der Mann seine 44-jährige Bekannte am 25. Februar in deren Wohnung an der Lohmühlenstraße „mit erheblicher Wucht und Kraft“ erwürgt hat. Nun hat Strafverteidiger Dirk Löber Revision gegen das Urteil eingelegt. 

Noch liegen dem Rechtsanwalt die Urteilsgründe in schriftlicher Form nicht vor. „Sobald das der Fall ist, werde ich das Urteil vollumfänglich auf Rechtsfehler überprüfen“, so Löber gegenüber unserer Redaktion.

Dabei geht es dem Verteidiger unter anderem um die strafrechtliche Verwertbarkeit der Angaben, die sein Mandant in der Tatnacht bei der Polizei gemacht hat. Fraglich ist laut Löber auch, ob die Mordmerkmale, die eine lebenslängliche Freiheitsstrafe rechtfertigen, vorliegen. 

Mögliche Ansatzpunkte für einen Revisionserfolg sieht Löber auch in der Bewertung des Verhaltens des Verurteilten direkt nach der Tat.

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