Lüdenscheider Unternehmer plant Landtags-Kandidatur für die CDU

Ralf Schwarzkopf will‘s noch einmal wissen

Ralf Schwarzkopf
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Ralf Schwarzkopf

Ralf Schwarzkopf will‘s noch einmal wissen. Der Lüdenscheider wird erneut versuchen, für die CDU in den Landtag einzuziehen.

Lüdenscheid - Der Unternehmer, stellvertretender Landrat und Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Lüdenscheid, möchte bei der Landtagswahl im kommenden Jahr erneut antreten und den Wahlkreis 123 (Lüdenscheid, Halver, Herscheid, Schalksmühle, Kierspe und Meinerzhagen) für die CDU direkt gewinnen.

Die erste formale Voraussetzung dafür schuf der CDU-Stadtverband, der Schwarzkopf einstimmig für die Kandidatur nominierte. Zuvor hatte der 52-Jährige seinen Hut in den Ring geworfen.

Sollte es die pandemische Lage zulassen, soll Schwarzkopf bei der Delegiertenversammlung am 1. Juli im Lüdenscheider Kulturhaus offiziell aufgestellt werden. Weitere Anwärter aus anderen Ortsverbänden haben sich bislang nicht erklärt. „Mir macht Politik Spaß, ich möchte etwas für die Region bewegen“, sagt Schwarzkopf. Als Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma Hotset habe er während der Pandemie Wissen und Erfahrungen gesammelt, die nach der Corona-Krise wichtig werden.

„Ich möchte die Interessen der Menschen aus dem Märkischen Kreis mit einer starken Stimme in der Landespolitik vertreten“, erklärt Schwarzkopf. In der Krise habe er sich gefragt: Kann Politik nicht auch schneller werden und damit erfolgreicher? Seine Antwort ist: „Ja“. Dafür will er sich einsetzen.

Gordan Dudas (SPD) will sein Mandat gerne verteidigen

Schon bei der Landtagswahl 2017 war der Lüdenscheider für die CDU angetreten, musste das Direktmandat aber Gordan Dudas (SPD) überlassen – mit 36,5 zu 38,6 Prozent der Stimmen. Die SPD hat mögliche Kandidaten noch nicht nominiert. Das soll formal nach den Osterferien passieren. Gordan Dudas, seit 2010 Landtagsabgeordneter, holte dreimal das Direktmandat im Wahlkreis. Gegenüber unserer Zeitung betonte der 50-Jährige, dass er „sehr gerne“ wieder antreten würde, er wolle seiner Partei aber nicht vorgreifen.

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