Lüdenscheider Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt

Diese überraschende Alternative für den Stadtturm ist auch noch denkbar

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Der Stadtturm könnte auch als Hotel genutzt werden.

Lüdenscheid - Überraschende Nachricht im Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt: Roland Rothmann, Projektentwickler für den Stadtturm an der Wilhelmstraße, hat eine Alternative für den bisher geplanten neungeschossigen Wohnturm ins Gespräch gebracht: ein Hotel.

Dies teilte Martin Bärwolf, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, im Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt mit. „Das heißt nicht, dass der Wohnturm vom Tisch ist. Es ist nur eine weitere Option, über die nachgedacht wird.“ 

In diesem Zusammenhang brach Bärwolf auch eine Lanze für die Einbindung eines Mobilen Gestaltungsbeirates des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), den die SPD ins Spiel gebracht hatte (wir berichteten): „Auswärtige Experten haben einen anderen Blick auf so etwas und es ist nicht falsch, andere Meinungen zu hören.“

"Im Interesse aller, die beste Lösung zu finden" 

Roland Rothmann und die Verwaltung seien sich darüber einig, dass es sich lohne, alle Möglichkeiten zu betrachten. „Immerhin steht das Gebäude für Dekaden. Da ist es im Interesse aller, die beste Lösung zu finden.“ 

Hier finden Sie alles zum Thema Stadtturm

Unbestritten sei, dass Lüdenscheid stadtzentral ein Hotel brauche. Viele Unternehmen hätten dies immer wieder geäußert.

Lüdenscheid benötigt stadtzentrales Hotel

Antje Heider (CDU), die  in Vertretung ihres Parteikollegen Björn Weiß den Ausschuss leitete, fragte, ob Rothmann für die Hotel-Alternative eine Tragfähigkeitsanalyse gemacht habe. Davon gehe er aus, antwortete Bärwolf und betonte, es gehe bei den Überlegungen hauptsächlich um den Turm. 

So soll der Stadtturm aussehen - der Wandel am Sternplatz in Bildern

Die Ladenfläche mit dem Parkdeck und den Büros darüber stünden nicht zur Diskussion. Die Kosten für den Einsatz des Mobilen Gestaltungsbeirates seien gering, zumal eine 40-prozentige Förderung vom Land komme. 

Ob der Beirat öffentlich oder hinter verschlossenen Türen tage, sei noch zu klären.

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