Lüdenscheider Polizei staunt über Litauen-Lkw

LÜDENSCHEID ▪ Schon wieder bewies der Verkehrsdienst der Lüdenscheider Polizei den richtigen Spürsinn.

Am Mittwoch kontrollierten die Beamten zunächst einen Gefahrguttransport, bei dem die Ladungssicherung laut Pressemitteilung derartig miserabel war, dass die gesamte Ladung zunächst abgeladen und neu verladen werden musste. Dank der Unterstützung einer Lüdenscheider Spedition konnte dies auf deren Betriebsgelände bewerkstelligt werden und der Fahrer konnte im Anschluss an diese Maßnahme seine Fahrt fortsetzen.

Insgesamt befanden sich etwa vier Tonnen Gefahrgut auf der Ladefläche. In diesem Fall wird eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige gegen den Fahrzeugführer,- Halter und den belgischen Versender gefertigt.

Anders sah es bei einem litauischen Autotransporter mit Autoanhänger aus. Hier staunten die Beamten nicht schlecht, da das Fahrzeug derartig verrostet war, dass es den Anschein hatte, das Gespann stünde ständig im Salzwasser.

Ebenso groß war das Erstaunen des Tüv-Sachverständigen, als er das Gespann überprüfte. Nach einer etwa zweistündigen Untersuchung konnte endlich das Ergebnis festgestellt werden. Auf Grund der Anzahl und des Ausmaßes der Mängel ließen diese nur ein Ergebnis zu: Nicht tauglich für den deutschen Straßenverkehr – Stilllegung.

Auf Anordnung des Straßenverkehrsamtes wurde das Gespann stillgelegt, die Kennzeichen und Fahrzeugscheine sichergestellt, und der Fahrer zahlte eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro.

Nun muss der litauische Fahrer warten, bis er und sein Fahrzeug abgeholt werden.

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