Schwerpunkteinsatz

Jagd auf Handysünder wieder mit stattlicher Fangquote

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Erneut haben Polizisten bei einer Schwerpunktkontrolle zahlreiche Handysünder erwischt

Lüdenscheid - Die Polizei lässt nicht locker und jagt weiter Handysünder am Steuer - leider wieder mit eine dicken "Fangquote".

+++Update, 16. Mai: Acht Wochen nach dem Schwerpunkteinsatz sorgt das Ergebnis einer neuerlichen Kontrolle für Kopfschütteln bei den Beamten des Verkehrsdienstes. Diesmal sind es sogar noch mehr Fahrer, die die Finger nicht vom Smartphone lassen können. 

Viele Autofahrer bleiben unbelehrbar, die Polizeibeamten bleiben am Drücker: Am Donnerstag rückte die Polizei abermals zu einem Schwerpunkteinsatz gegen Autofahrer aus, die während der Fahrt mit ihrem Smartphone hantieren. 

Innerhalb von fünfeinhalb Stunden erwischten die Beamten 55 Autofahrer. Alle müssen mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie einem Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister rechnen. 

Neben den Handyverstößen deckten die Polizisten eine Reihe weiterer Delikte auf. Ein Autofahrer war nicht angeschnallt, einer fuhr bei Rotlicht über die Ampel, ohne am Grünpfeil zu halten – und ein weiterer wendete über eine durchgezogene Linie. 

Wie es im Polizeibericht heißt, unterschätzen viele Verkehrsteilnehmer „die enorme Gefahr, die hiervon ausgeht“. Bereits ein zwei Sekunden dauernder Blick auf das Handy bedeute bei Tempo 50 ein Blindflug von 30 Metern. Das Unfallrisiko steige beim Schreiben von Nachrichten auf dem Handy oder Smartphone von Nachrichten um das 28-fache. 

„Wer während der Fahrt telefoniert, reagiert in etwa wie ein Fahrer, der 0,8 Promille Alkohol im Blut hat.“ Ruhe werden Handysünder am Steuer auch weiterhin nicht haben. Die Polizei kündigt an, die Kontrollen fortzusetzen.

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