Polizei zieht Fahrer aus dem Verkehr

Telefonierender "Präsident des Sommerreifen-Clubs" ohne Führerschein

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Mit dieser Bereifung war ein Lüdenscheider am Wochenende unterwegs.

Lüdenscheid - Ein 40 Jahre alter Autofahrer aus Lüdenscheid  hat sich auf einen Schlag einen Berg von Problemen geschaffen.

Gäbe es diesen Ehrentitel, wäre ein 40-jähriger Lüdenscheider am Freitag „Telefonpräsident des Sommerreifen-Clubs ohne Versicherungsschutz und Führerschein“ geworden. 

Bei einer Verkehrskontrolle fiel den Polizeibeamten am Freitag auf der Talstraße ein Autofahrer aus Lüdenscheid auf, der während der Fahrt telefonierte. 

Beim Herauswinken war für die Polizisten laut Einsatzprotokoll schon erkennbar, dass die vorderen Reifen „Formel-1-Qualitäten“ hatten. Die wiesen nämlich keinerlei Profil mehr auf. 

Doch damit nicht genug: Am Fahrzeug waren zwei verschiedene MK-Kennzeichen angebracht. Der Fahrer gab an, eines der beiden verloren zu haben. Daher habe er kurzfristig ein anderes verwendet. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass sowohl das Originalkennzeichen als auch das „neue“ Schild entstempelt waren. 

Fazit: Der Lüdenscheider fuhr ohne Zulassung. Doch der sowieso schon eher außergewöhnliche Sachverhalt sollte noch gekrönt werden. 

Wie bei der Kontrolle herauskam, hatte die Straßenverkehrsbehörde dem Fahrer schon vor einem halben Jahr die Fahrerlaubnis entzogen. Das Endergebnis ist ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuergesetz.

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