Naturerlebnishof Stilleking mit 560.000 Euro gefördert

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Eckhard Uhlenberg (r.), Präsident der NRW-Stiftung, und Ehrenpräsident Franz-Josef Kniola (3.v.l.) überreichen die Förderzusage an den 2. Vorsitzenden des Naturschutzzentrums, Ulrich Brinckmann (3.v.r.). Mit im Bild: Bernd Bunge (l.), Vorsitzender des Fördervereins Naturschutz, Bürgermeister Dieter Dzewas und der Geschäftsführer des Naturschutzzentrums, Hans Obergruber.

Lüdenscheid - Die NRW-Stiftung fordert den Aus- und Umbau des Hofes Dohle in Oelken nahe dem Stilleking zu einem Naturerlebnishof mit 560.000 Euro.

„Ich wüsste nicht, dass wir jemals eine solch hohe Summe zugesagt haben.“ 

Der Präsident der NRW-Stiftung und Ex-Landesminister für Umwelt und Naturschutz, Eckhard Uhlenberg, hat mit der Überreichung der Förderurkunde über 560 000 Euro einen Meilenstein für den Aus- und Umbau des Hofes Dohle in Oelken gesetzt.

Dort entsteht bis Ende 2020 der Naturerlebnishof Stilleking. Die Beschaulichkeit des Brenscheider Tals nahe dem Naturschutzgebiet Stilleking war Treffpunkt von Naturschützern und Honoratioren. 

Neben Uhlenberg und dem Stiftungs-Ehrenpräsident Franz-Josef Kniola waren Vertreter von Vereinen und Verbänden gekommen, die sich dem Projekt verschrieben haben: unter anderem Köpfe des Naturschutzbundes (Nabu), der Naturwissenschaftlichen Vereinigung, der Freunde der Heckrinder, aber auch Bürgermeister Dieter Dzewas oder Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper als Vize-Vorsitzende des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge. 

Aus dem 1830 erstmals urkundlich erwähnten Bauernhof soll in den kommenden zwei Jahren das Zentrum für Naturschutz im Märkischen Kreis werden. 

Unter technischer Federführung von Architekt Ulrik Scheffer planen Geschäftsführer Hans Obergruber und seine Mitstreiter die Schaffung eines Naturerlebnishofes, in dem nicht nur das Naturschutzzentrum – bislang am Grebbecker Weg ansässig – mit Büros und Archiv eine neue Heimat finden soll. 

Im Haupthaus entstehen Räume für natur- und heimatkundliche Bildungsangebote. Zu den Zielgruppen gehören unter anderem Schulen. 

Nach den Worten Eckhard Uhlenbergs hat es nach einem Anruf des Vorsitzenden des Naturschutzzentrums, Fritz Schröder, etwa ein Jahr gedauert, bis die NRW-Stiftung das Geld „nach intensiven Diskussionen“ für das Projekt freigegeben hat. 

Für Schröder, der im Urlaub ist, nahm sein Stellvertreter Ulrich Brinckmann die Förderurkunde entgegen. Seit ihrer Gründung 1986 hat die NRW-Stiftung nach eigenen Angaben etwa 265 Millionen Euro an Fördermitteln ausgeschüttet, unter anderem für die Sanierung der Schützenhalle Loh oder des „Schneckenhauses“ im Bräucken. 

Das Geld komme überwiegend vom Land aus Lotterieerträgen von WestLotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.

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