Theater-Club inszeniert Preußlers „Krabat“

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Der Theater-Club des Kulturhauses studiert „Krabat“ ein. -

LÜDENSCHEID - Ottfried Preußlers 1971 erschienener Roman „Krabat“ beruht auf einer sorbischen Volkssage. Die Geschichte des Waisenjungen in der Lausitz während des Großen Nordischen Kriegs, der als Lehrling in einer Mühle gemeinsam mit elf weiteren Jungen in der „Schwarzen Kunst“ unterrichtet wird, ist kein leichter Stoff.

Dr. Andrea Susanne Opielka, die den Theaternachwuchs im Kulturhaus betreut, hat das Stück für den Theater-Club umgeschrieben und an die Gruppe angepasst. So werden die 13 Jungen und Mädchen ihren „Krabat“ am 4., 5. und 7. Mai im Kulturhaus präsentieren. Einige von ihnen sind inzwischen schon „alte“ Theaterhasen auf den Bühnenbrettern, andere sind ganz neu dabei. „Wir erarbeiten eine Fassung für Kinder ab zehn Jahren“, erläuterte die Regisseurin und Leiterin des Theater-Clubs im Gespräch mit unserer Zeitung. Schließlich sollten alle Kinder des Theater-Clubs eine Rolle bekommen.

Die ersten Stellproben haben begonnen. Samt Textbuch sind die kleinen Schauspielerinnen und Schauspieler im Theaterfoyer dabei, sich in die Geschichte des Müllerburschen hinein zu versetzen, der nur durch die aufrichtige Liebe eines Mädchens befreit werden kann. Gezeigt wird am Ende eine kindgerechte Umsetzung des Werkes, die das Volkstümliche und Märchenhafte der „Krabat“-Erzählung in den Vordergrund stellt. Es spielen in den Hauptrollen Diane Steinacker (Krabat), Anna Schulte-Huermann (Meister), Anna Skodra (Juro), Hannah Kaschube (Tonda), Mareike Grüber (Kantorka) und andere.

Die Aufführungen des Stücks beginnen am Samstag, 4. Mai, um 18 Uhr, am Sonntag, 5. Mai, um 11 Uhr sowie am Dienstag, 7. Mai, um 17 Uhr. Eintrittskarten sind bereits an der Theaterkasse des Kulturhauses zu haben. Sie kosten 4,95 Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder. - rudi

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