„Wir hier“ geht auf die Zielgerade

Der neue Flyer für das Programm bis Mai liegt aus.

Lüdenscheid - „Wir haben den Vereinen eine Plattform geboten, sich kennen zu lernen. Sie wollen nicht mehr nur untereinander in ihren Vereinsheimen feiern, sondern ihre Kultur öffentlich vorstellen. Wir haben hier mit dieser Ausstellung eine Integrationsaufgabe übernommen.

Und darum ging’s. Nachhaltigkeit zu schaffen, auch über die Ausstellung hinaus!“ Mit Leib und Seele sind Dorna Hatamlooy und Ulrike Tütemann Kuratorinnen der Ausstellung „Wir hier“ in den Museen am Sauerfeld. Jetzt schon von der Zielgeraden zu sprechen, in die die Ausstellung geht, mag etwas verfrüht sein. Aber das Ende haben die beiden durchaus im Blick – mit einem großen Fest der Kulturen, so, wie die Ausstellung im vergangenen Frühsommer begann.

Druckfrisch liegt in diesen Tagen der neue Flyer für die restlichen Aktivitäten im Rahmen der Ausstellung in der Stadt aus. „Im April ist High Noon“, so Ulrike Tütemann mit Blick auf die kommenden Feste und Vorträge. Man habe mit „Wir hier“ unterschiedliche Volksgruppen zusammengebracht, immer mit einem Auge darauf, „dass das passt“. Höhepunkte, so die Kuratorinnen, gäbe es nicht: „Der Höhepunkt ist für uns, dass es gelungen ist, Vereine zusammenzuführen.“

So bieten beispielsweise die Griechen aus Pontos gemeinsam mit der Alevitischen Gemeinde am Samstag, 13. April, ein großes Fest. Die Thrakier feiern mit der Volkstanzgruppe der Nussknacker am 20. April – und proben sogar für einen gemeinsamen Tanz. Und für den 27. April ist eine portugiesisch-italienische Ball-Nacht geplant.

Am 26. Mai geht die Migrationsausstellung zu Ende. Schon jetzt treffen sich die Beteiligten wöchentlich, um das Programm für das Abschlussfest fest zu zurren und sich nicht aus den Augen zu verlieren. Der Wunsch nach Nachhaltigkeit kommt inzwischen aus den Reihen der (ehemaligen) Migranten: „Viele von ihnen sind jahrzehntelang an unserem Eingang hier vorbeigelaufen. Jetzt ist das Museum in den Köpfen der Menschen angekommen – und das war das Ziel!“ - rudi

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