Lüdenscheider Messe SWTAL: Netzwerk-Arbeit in der Region

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Von Donnerstag bis Samstag läuft die SWTAL in Lüdenscheid.

Lüdenscheid - Noch bis Samstag läuft die 17. Südwestfälische Technologie-Ausstellung Lüdenscheid (SWTAL, Schwerpunkt Metall- und Kunststoff-Verarbeitung) in der Schützenhalle und einem großen Zelt auf dem Loh. 106 Firmen an 74 Ständen vorwiegend aus denzeigen Neuheiten und Trends unter dem Oberbegriff "Die Zukunft beginnt jetzt".

„Glückauf“ wünschte Dr. Frank Hoffmeister den Ausstellern am Donnerstag zur Eröffnung der SWTAL auf dem Loh. Denn die Suche nach neuen Erzgängen ist so wichtig wie der gesunde und sichere Aufstieg nach getaner Arbeit – insofern passten Gruß und Wunsch gut zu einer industriellen Welt zwischen Tradition und Aufbruch.

 Dafür steht seit jeher auch die denkmalgeschützte Halle auf dem Loh, die samt angrenzendem Zelt diesmal Platz bietet für 106 Firmen an 74 Ständen. Dass sei weniger als gewohnt, sagte Bürgermeister Dieter Dzewas. Das ist für ihn das Resultat einer gut laufenden Konjunktur im Zusammenspiel mit Fachkräftemangel: Für viele Firmen sei es wichtiger, ihre Kunden zufriedenzustellen.

 Seit 34 Jahren gibt es die SWTAL, die Südwestfälische Technologie-Ausstellung Lüdenscheid, die seitdem alle zwei Jahre für die Region und darüber hinaus ein wirtschaftliches Stimmungsbarometer gewesen ist. Dabei haben sich Schwerpunkte im Laufe der Jahre immer mal wieder verschoben; diesmal lautet der Untertitel „Messe für Metall- und Kunststoff-Verarbeitung“. Auch deshalb verändert sich die Zusammensetzung der Aussteller immer mal wieder.

SWTAL-Eröffnung 2018

Ein Name, der von Anfang an dabei gewesen ist, ist die Lüdenscheider Firma Klefinghaus, die deshalb auch erste längere Station des traditionellen Messerundgangs von Bürgermeister Dieter Dzewas (der Fachdienst Wirtschaftsförderung der Stadt ist Veranstalter) und SIHK-Vizepräsident Dr. Frank Hoffmeister (SIHK ist Schirmherrin) gewesen ist.

 Weitere Gäste aus Politik, Industrie, Verbänden und heimischer Berufsschullandschaft schlossen sich an und nutzten die Gelegenheit zu dem, was der Bürgermeister zuvor „Netzwerk-Arbeit“ genannt hatte. Austausch sei immer wichtig, und Messen wie diese seien Ausdruck für lebendigen Austausch.

 Zu diesem lebendigen Austausch trägt erstmals ein Vortragsprogramm in der Speakers’ Corner bei. Zum Auftakt referierte Dr.-Ing. Johannes Triebs (RWTH Aachen) über „E-Mobilproduktion made in Aachen – Streetscooter, e.GO & Co“. China gebe den Takt vor – mit allein 40 Millionen Elektrorollern pro Jahr. Der Wandel komme schnell, Wettbewerb und Varianzen nähmen zu: „Bei der E-Mobilität wird viel passieren. Die Zahlen gehen deutlich nach oben.“

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