Wieder Thema in den Ratsfraktionen

Kulturhaus Lüdenscheid: CDU gegen Teilung der Leiterstelle

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Lüdenscheid - Die erste Sitzung des sogenannten politischen Begleitgremiums zur Entwicklung des Kulturhauses und des Raumnutzungskonzeptes endete vorgestern Abend nach LN-Informationen ohne konkrete Beschlüsse. Doch in den Fraktionen laufen Gespräche über die Bitte des Bürgermeisters, Stellungnahmen über die künftige Ausgestaltung der Leiterstelle des Kulturhauses abzugeben.

Bekanntlich hatte Noch-Intendantin Rebecca Egeling vorgeschlagen, die Stelle zu splitten und angeboten, die künstlerische Leitung weiter auszuüben. Während die SPD sich noch in Schweigen hüllt und das Thema bei ihrer nächsten Fraktionssitzung behandeln will, haben sich CDU und FDP jeweils schon eine Meinung gebildet. 

Nach Auffassung der FDP-Fraktion sei eine Trennung der Stelle in eine kaufmännische und eine künstlerische Tätigkeit „schwierig, aber nicht unmöglich“, wie Fraktionsvorsitzender Jens Holzrichter sagt. 

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„Die Aufgabenbereiche der beiden Stellen müssten allerdings ganz klar geregelt werden, das wäre die Voraussetzung. Nur dann würden wir die Teilbarkeit der Stelle anerkennen. Ansonsten läuft man Gefahr, in zwei verschiedene Richtungen zu laufen.“ 

Falls diese Voraussetzungen geschaffen werden könnten, müsse geklärt werden, ob eine Vereinbarung mit Rebecca Egeling getroffen werden kann. „Bei der Entscheidung geht es aber vorerst nicht um die Person, sondern um die Stelle und darum, was das Beste für das Kulturhaus ist“, betont Holzrichter. 

Ganz anders die Auffassung der CDU-Fraktion. Deren Chef Oliver Fröhling bezeichnet es als „verzichtbar“, dass die Kulturhausleiterin einzelne Veranstaltungen nach ihrem Ausscheiden am 30. September begleitet. Einzig für die feierliche Eröffnung der neuen Spielzeit vom 31. August bis 2. September stehe Rebecca Egeling „nach aktueller Erkenntnis“ zur Verfügung. 

Deutlich plädiert die Union gegen eine Stellenteilung, „da wir uns nicht vorstellen können, dass jemand ohne Budgetverantwortung die künstlerische Leitung ausüben sollte“. 

Die CDU-Fraktion, so Fröhling weiter, lehne die Beschäftigung Rebecca Egelings „in jeglicher Form grundsätzlich ab“.

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