SPD mehrheitlich gegen Teilung der Kulturhausleitung

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Über die künftige Leitung des Kulturhauses gibt es in den Ratsfraktionen zurzeit kein einheitliches Bild.

Lüdenscheid - Die SPD ist mehrheitlich dagegen, die Stelle der Kulturhausleitung zu teilen und damit das Angebot von Rebecca Egeling anzunehmen.

Das teilte Fraktionschef Jens Voß am Dienstag auf LN-Anfrage mit: „Ich habe in der Fraktion darüber abstimmen lassen. Es gab auch einige, die sich die Teilung vorstellen können, aber die Mehrheit eben nicht.“ 

Sehr kritisch beurteile die SPD das Verhalten des zuständigen Dezernenten Thomas Ruschin, der sich als Vorgesetzter in der heftig geführten Diskussion nicht schützend vor seine Mitarbeiterin gestellt habe.

Es sei sicher mit diesem Hintergrund schwer vorstellbar, wie eine gedeihliche Zusammenarbeit zwischen Ruschin und Egeling in Zukunft aussehen könne. Natürlich habe auch Rebecca Egeling Fehler gemacht. Ihre Bewerbung in Remscheid sei sicherlich nicht die feine englische Art gewesen. „Da hätte man geschickter reagieren können.“

Wenn es keine Leitung geben sollte, sei Thomas Ruschin in der Pflicht, für eine neues Kulturhausprogramm in der Saison 2019/’20 zu sorgen. Das Zeitfenster dafür sei allerdings eng, da schon in den nächsten Monaten die Vorbereitungen laufen müssten. „Herr Ruschin ist hier in der Pflicht und aus dieser Verantwortung für das Kulturhaus werde ich ihn auch nicht entlassen“, betonte Voß.

Ein einheitliches Bild zur künftigen Leitung des Kulturhauses gibt es bisher nicht. Die Grünen haben sich noch nicht klar positioniert, die Partei Die Linke und die FDP können sich eine Teilung der Stelle in einen künstlerischen und einen kaufmännischen Teil vorstellen. 

Die CDU ist eindeutig dagegen, auch gegen eine weitere Beschäftigung Rebecca Egelings, ebenso die Alternative für Lüdenscheid (AfL).

Am Donnerstag tagt um 17 Uhr der Kulturausschuss im Kulturhaus. Auf dem öffentlichen Teil der Tagesordnung steht das Thema nicht.

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