Die letzten Opel-Ascona-Fahrer

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Maxi Schafroth und sein Gitarrist Markus Schalk

Lüdenscheid - Er verspricht einen bizarren Besuch der geheimnisvollen Region im Süden Deutschlands: Maxi Schafroth kommt am Donnerstag, 26. Februar, als Bewerber um die „Lüdenscheider Lüsterklemme“ ins Kulturhaus. „Faszination Allgäu“ heißt das Programm, das er ab 19.30 Uhr vorstellt.

Dort wohnen sie, sagt der Kabarettist, altgediente Bauern- und Gemeinderäte, desorientierte Fendt-Traktorenvertreter und die letzten Opel-Ascona-Fahrer. Dort betreiben sie merkwürdige Geschäftsfelder wie Rindertherapie für Stadtkinder im ehemaligen Güllebecken und kochen landestypische Romadour-Gerichte.

Maxi Schafroth weiß, wovon er spricht: Er bekam Insidereinblicke in die Landwirtschaft und in das Wesen der Allgäuer, weil er sich nach eigenem Bekunden von Geburt an „als V-Mann in einen Unterallgäuer Bauernhof eingeschmuggelt hat“.

Schafroth erlernte später den Beruf des Bankkaufmanns im Allgäu und begann 2007, parallel zu seiner Tätigkeit als Bankangestellter, mit der Entwicklung seines Kabarett-Programms – zusammen mit seinem Gitarristen Markus Schalk.

Die Region spielt eine zentrale Rolle in seinem Programm, der Allgäuer Dialekt und der abrupte Wechsel ins Hochdeutsche eines Bankers sind seine Markenzeichen. Mit seinen bizarren Geschichten aus der Welt von Traktorenvertretern, Opel-Ascona-Fahrern und Finanzjongleuren will Schafroth sein Publikum zum Lachen bringen.

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