Reeber-Stiftung schüttet wieder 52 500 Euro aus

Ingrid vom Hofe, Udo Lütteken und Dr. Michael Schulte (links) bilden den Vorstand der Reeber-Stiftung.

LÜDENSCHEID ▪ Die Zinsen sind niedrig, die Erlöse in der Summe trotzdem noch hoch: 52 500 Euro schüttet die Karl-Reeber-Stiftung für das Jahr 2012 wieder aus. Mit allein 20 000 Euro ist das Johannes-Busch-Haus (Evangelisches Johanneswerk) traditionell Empfänger der mit Abstand höchsten Summe. Der Rest verteilt sich auf ein Dutzend weitere Vereine.

„Die Vereine brauchen das schon“, sagt Dr. Michael Schulte, der seit 2010 neben Ingrid vom Hofe und Udo Lütteken im Vorstand ist. Auch wenn man sich eine höhere Ausschüttung wünschen würde – die Sicherheit der Geldanlagen, die die Erträge erwirtschaften, gehe vor.

Bei der Verteilung des Geldes ist der Vorstand an den Stiftungszweck gebunden. Der verlangt unter anderem „die Förderung von Forschungsvorhaben zur Heilung von psychosomatisch kranken Personen“ sowie „die Unterstützung von psychosomatisch kranken Personen und auch sonstiger psychisch/ physisch kranker Menschen“.

Die Zuwendungen sind nicht festgeschrieben. Auch die Empfänger könnten wechseln, so Dr. Schulte weiter. Im Laufe eines Jahres gebe es durchaus Anfragen, die geprüft würden.

Die Empfänger im einzelnen: 15 000 Euro gehen an das Hospiz im Amalie-Sieveking-Haus; 2500 Euro an K.I.S.S., die Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfe MK; 4000 Euro an die Lüdenscheider Gesprächskreise (Lessingstraße). Jeweils 1000 Euro bekommen das Wohnheim im Sieveking-Haus, der Club Behinderter und ihrer Freunde (CeBeeF), der Kinderschutzbund, der Förderverein der Suchtkrankenberatungsstelle, der MS-Kontaktkreis Schalksmühle sowie die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe. 1500 Euro erhalten „donum vitae“ und der Blinden- und Sehbehindertenverein. 2000 Euro gehen an den Förderverein Friedensschule.

Die Stiftung gibt es seit 1981, ihr Grundvermögen beläuft sich auf rund vier Millionen Euro. Stiftungsvorsitzende ist Ingrid vom Hofe. Zustiftungen sind willkommen.

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