Lüdenscheider Kammerorchester gibt zwei Konzerte

Der Leiter des Lüdenscheider Kammerorchesters, Andreas Koch (Mitte), und seine Solisten Antje Bauer und Johannes Gehring, freuen sich auf die Konzerte.

Lüdenscheid - „Streicher-Frühling“ – so hat das Lüdenscheider Kammerorchester unter dem Dirigenten Andreas Koch sein aktuelles Konzertprogramm genannt.

Passend zur Jahreszeit spielt das Ensemble am Samstag, 23. April, ab 19 Uhr in der Christus-König-Kirche in Halver und am Sonntag, 24. April, ab 16 Uhr in der Kirche Maria Königin in Lüdenscheid ein Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Giuseppe Antonio Brescianello, Ralph Vaughan Williams und Antonio Vivaldi.

Den Auftakt bildet die Sinfonia Nr. 5 in F-Dur des Italieners Giuseppe Antonio Brescianello. Seine spritzige Musik sei voller virtuosem Charme und melodischer Eleganz, heißt es in der Einladung. „Ein wunderbares Eröffnungswerk, das unser Publikum in die wärmende Sonne Italiens entführen soll.“

Das folgende „Concerto con Violine Prinzipale et altre in lontano“, das sogenannte Echokonzert von Antonio Vivaldi in A-Dur RV 552, bezaubere mit musikalischen Echoeffekten und verlange den beiden Solisten Raphaela Menzner und dem derzeitigen Konzertmeister des Ensembles, Johannes Gering, virtuoses Spiel und perfekte Koordination in den Soloparts ab.

Einen zu Beginn ruhigeren, sich dann klangvoll weiterentwickelnden Duktus will das Orchester mit der Fantasia des englischen Meisters Ralph Vaughan Williams (1910/1919) über ein Thema von Thomes Tallis setzten. „Der Komponist verarbeitet ein Thema des großen Komponisten-Kollegen Tallis aus der Zeit der Renaissance in beeindruckender Weise“, teilen die Musiker mit: Das Werk für doppeltes Streichorchester und Solistenquartett spiele gleichfalls mit Echoeffekten und versuche zudem, die rauschenden und klanggewaltigen Effekte des Spiels einer Kirchenorgel nachzuempfinden.

Das abschließende Concerto in d-Moll BWV 1043, für zwei Soloviolinen und Streichorchester von Johann Sebastian Bach, zählt zu den berühmtesten Schöpfungen des großen Barockmeisters. Als Solisten treten Antje Bauer und abermals Johannes Gehring auf. „Das Spiel der beiden Solisten wechselt ab zwischen Wetteifern miteinander und dem Verschmelzen der beiden Instrumente in den ausgedehnten, cantablen Passagen des wunderschönen langsamen Satzes.“

Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei, es wird um eine Spende für die Arbeit des Orchesters gebeten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare