Lüdenscheider Jusos küren ihre neue Spitze

LÜDENSCHEID – Die Lüdenscheider Jusos haben eine neue Vorsitzende. Bei ihrer turnusgemäßen Jahreshauptversammlung im Willy-Brandt-Haus wählen die jungen Sozialdemokraten jetzt Christin Spangenberg an die Spitze der Nachwuchsorganisation. Die 26-Jährige, die im Bergstädter Stadtarchiv arbeitet, setzte sich dabei in einer Kampfabstimmung knapp gegen Marcus Gawlik durch.

Als Spangenbergs Stellvertreter agieren künftig Dominik Hass, Marcus Gawlik und Juliane Müller. Zum Geschäftsführer wählten die Jungsozialisten Philipp Widenka.

Die Wahl der neuen Spitze markierte gleichzeitig die Abkehr von einem Vorstandsmodell, das die Jusos erst vor Jahresfrist eingeführt hatten. Dabei bildeten fünf gleichberechtigte Vorsitzende – Christin Spangenberg gehörte damals nicht dazu – die Führungsriege der Partei-Organisation. Diese breite Verteilung der Verantwortung entpuppte sich aber als nicht sonderlich praxistauglich, wie die Jusos unumwunden einräumten. Darum nun der Kurswechsel.

Neben den Personalentscheidungen das andere Schwerpunkt-Thema bei der Versammlung: die politische Arbeit. In den vergangenen Monaten hatten die Jusos besonders auch für den Ausstieg aus der Atomkraft geworben. So waren heimische Jungsozialisten etwa bei einer Anti-Atom-Demonstration in Berlin dabei. Aber auch die Bildungspolitik hat den SPD-Nachwuchs in der Vergangenheit stark beschäftigt. Juso Fabian Ferber erinnerte außerdem daran, „dass unser Engagement maßgeblich dazu beigetragen hat, dass das Gedenkzellen-Projekt in Lüdenscheid verwirklicht werden kann.“

Soziale Themen dürften auch künftig einen hohen Stellenwert bei Arbeit der Jungsozialisten einnehmen. Dabei soll speziell auch der Kontakt zu den örtlichen Gewerkschaften weiter ausgebaut werden.

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