Honigmut am Mamanuca-Stadtstrand: Erstes Live-Konzert nach Corona-Lockdown

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"Honigmut" sorgte für einen entspannten Abend am Lüdenscheider Stadtstrand.

Lüdenscheid – Strandfeeling und beschwingte, sommerlich leichte Musik ergaben am Freitag beim ersten Live-Konzert am Stadtstrand „Mamanuca“ eine prickelnde, anregende Mischung. „Live at the Beach“ begeisterte das Singer/Songwriter & Cover- Duo „Honigmut“ – bestehend aus Melina Fuhrmann und Nando Andreas – Lüdenscheider und Gäste aus der Umgebung mit seiner handgemachten, gefühlvollen Musik.

„Wir freuen uns mega, dass wir heute live hier spielen können“, meinte Melina Fuhrmann, die den Fans einen Mix aus eigenen Songs und Covertiteln, eigenständig interpretiert, versprach. Mit auf der Bühne standen Patrick Honzig (Cajon und Perkussion), Rudolf F. Nauhauser (Saxofon) und David Rempel (Keyboard), die den eingängigen „Honigmut“-Sound mit farbenreichem, virtuosem Spiel bereicherten.

Nach den Straßenkonzerten, mit denen Melina Fuhrmann und Nando Andreas zu Beginn der Pandemie gute Laune verbreitet hatten, war der Auftritt am Stadtstrand auch für die beiden Singer/Songwriter das erste Live-Konzert in Coronazeiten – noch dazu vor ausverkauftem „Haus“. Entsprechend groß war vorab das Lampenfieber.

Mit alten und neuen Songs über die Liebe, das Leben und die großen Gefühle wickelte „Honigmut“ entspannte Strandgänger, die den Abend mit Freunden bei kühlen Getränken und Burgern von der „Platten Bulette“ sichtlich genossen, um den kleinen Finger.

Einen ersten Vorgeschmack bekamen die Zuhörer dabei auf die neue CD, die im Oktober/November erscheinen soll. Neben Dauerbrennern wie „Küss mich“ – immer wieder gern gehört – brachte das Duo Kostproben vom neuen Album wie „Immer weiter“, „Es ist vorbei“ oder „Da, wo mein Herz schlägt“ mit. Abwechselnd interpretierten Melina Fuhrmann und Nando Andreas selbstgeschriebene und gecoverte Songs. Mit ausdrucksvollen Stimmen, mal nachdenklich, mal fröhlich-beschwingt, erzählten sie in schönster Deutsch-Pop-Manier Geschichten, wie das Leben sie schrieb: vom Verliebtsein und Verlassen-Werden, vom Zusammenhalten in guten und schlechten Zeiten und vielem mehr.

Auf dem Mamanuca-Gelände am Bahnhof ließen sich's die Gäste gut gehen.

Auf Anhieb sprang das Publikum auf den Sommersong „Wenn jetzt Sommer wär“ (Pohlmann) an, ließ sich mit Xavier Naidoos „Bei meiner Seele“ aufs Philosophieren ein und wippte zu „Ich und du“ (Philipp Poisel). Selbst die dunklen Wolken, die anfangs über dem Stadtstrand hingen, verzogen sich bei dieser Musik.

Die Band Strum Out spielt am Freitag auf dem Stadtstrand-Gelände.

Kommenden Freitag spielt auf dem Mamanuca-Gelände die Oldie-Band "Strum Out". Los geht's um 19 Uhr. Einzeltickets kosten 14 Euro, die nächsten Preisstufen liegen bei 49 (Vierertisch) und 85 (Achtertisch) Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr. Karten gibt es  im Klein-O-Shop in Stern-Center sowie im Online-Ticketshop von „Der Großstadtjunge“.

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