Hauptschule Stadtpark: Viele Baumaßnahmen, aber Schulbetrieb geht weiter

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In den kommenden zwei Jahren werden an der Hauptschule Stadtpark umfangreiche Maßnahmen notwendig. Zunächst wird die Pausenhalle überarbeitet. Brandschutztüren wurden bereits eingebaut.

Lüdenscheid - Das Schulgebäude an der Parkstraße steht vor einer umfangreichen Sanierung. Zunächst aber sollen die Maßnahmen im laufenden Schulbetrieb über die Bühne gehen.

„Bei der Hauptschule Stadtpark sind viele Dinge zusammengekommen. Dinge, die gemacht werden müssen, weil es nicht zuletzt um die Sicherheit geht. Und das wird uns wohl die nächsten zwei Jahre beschäftigen.“ 

Brandschutzkonzepte, Rettungswege, akustische Anlagen und Digitalisierung – der Hauptschule Stadtpark stehen, wie berichtet, große Sanierungsmaßnahmen bevor. Während viele davon bei laufendem Schulbetrieb beziehungsweise in den Sommerferien vonstattengehen, haben andere so große Auswirkungen, dass das Schulleben – ähnlich wie zuletzt beim Bergstadt-Gymnasium – ausgelagert werden muss. 

Aber: „Das nächste Schuljahr wird auf jeden Fall noch am Stadtpark stattfinden“, betont Frank Kuschmirtz, Leiter der Zentralen Gebäudewirtschaft. Gemeinsam mit Andreas Beckmann und Peter Meltzer gibt er Einblicke in die Maßnahme an der Hauptschule: 

Was ist der Hintergrund? 

Bei einer turnusmäßigen Prüfung von Bauaufsicht und ZGW war festgestellt worden, dass die Brandschutz-Anforderungen nicht mehr erfüllt werden, unter anderem im Hinblick auf die Pausenhalle als Versammlungsstätte, aber auch in Bezug auf die Leitungen unterhalb der Decken. 

„Wenn wir jetzt dran müssen, dann machen wir es komplett, dann bringen wir die verschiedenen Maßnahmen übereinander – und zwar in Abstimmung mit allen Beteiligten.“ 

Womit wird begonnen? 

Überarbeitet wird zunächst die Pausenhalle, damit sie künftig wieder als Versammlungsstätte für bis zu 200 Personen genutzt werden darf. Während der Einbau der Brandschutztüren bereits abgeschlossen ist, laufen derzeit die Vorbereitungen für die Maßnahmen in den Sommerferien. 

Dann soll unter anderem die Hausmeisterloge samt Lichtsteuerung erneuert und die Elektroverteilung untermauert werden. In den Sommerferien 2020 folgen weitere Maßnahmen in der 1000 Quadratmeter großen Halle, samt Einbau einer akustischen und helleren Decke, einer Sicherheitsbeleuchtung sowie Leitungen für die Digitalisierung. 

„Da stehen wir in enger Abstimmung mit der Schulleitung“, betont Kuschmirtz. „Das wird auch ein Mehrwert für die Schule.“ Die veranschlagten Kosten für die Sanierung der Pausenhalle liegen bei 450 000 Euro und seien bereits im Haushalt abgebildet. 

Wie geht es weiter? 

Sobald die Pausenhalle fertig ist, steht der zweite Bauabschnitt an: die Erneuerung der Decken in den Fluren, inklusive der Verlegung aller in Zukunft notwendigen Leitungen. „Diese Sanierung würde blockweise vorgenommen – das geht dann allerdings nicht mehr im laufenden Schulbetrieb. Dann wird eine Auslagerung der Schüler notwendig“, erläutern die Fachleute. 

Ein entsprechender Maßnahmenkatalog samt Kostenplan werde derzeit erarbeitet, um diesen dann der Politik – im Hinblick auf die Haushaltsplanberatungen – vorzulegen. „Denn das ist natürlich auch alles eine Frage des Geldes.“ 

In diesem Zuge sollen dann auch Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie die Auslagerung der Schüler aussehen könnte. „Wir haben natürlich schon Ideen, die wir jedoch noch abschließend prüfen und abstimmen müssen.“

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