Lüdenscheider greift Polizisten mit Messer an 

Ein 34-jähriger, nicht vorbestrafter Lüdenscheider muss sich ab Dienstag wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in einem besonders schweren Fall vor dem Landgericht Hagen verantworten. 
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Ein 34-jähriger, nicht vorbestrafter Lüdenscheider muss sich ab Dienstag wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in einem besonders schweren Fall vor dem Landgericht Hagen verantworten. 

Lüdenscheid – Ein 34-jähriger, nicht vorbestrafter Lüdenscheider muss sich ab Dienstag wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in einem besonders schweren Fall vor dem Landgericht Hagen verantworten. 

Der Angeklagte sollte laut Prozessankündigung auf Anordnung des Ordnungsamtes in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen werden. Daraufhin habe er sich in seiner Wohnung verschanzt und angedroht, andere Menschen zu erstechen und sich selbst zu töten. Mit Schutzwesten und Schilden gesicherte Polizisten verschafften sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung und gingen gegen den Angeklagten vor, der sich mit ungezielten Messerstichen zur Wehr gesetzt habe.

Für die vorgeworfene Tat sieht das Gesetz in der Regel eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren vor. In dem zunächst beim Amtsgericht Lüdenscheid geführten Verfahren wurde der Angeklagte psychiatrisch begutachtet. Da eine Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht kommt, wurde das Verfahren an das Landgericht Hagen abgegeben. Das Verfahren, für das zwei Prozesstage angesetzt sind, beginnt am Dienstag um 9.30 Uhr in Saal 247. 

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