Erste Pläne bekannt: Das wird der Neubau am Bahnhof in Lüdenscheid

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Nahe dem Fußweg zwischen Bahnhofsallee und Friedhofskapelle möchte die Kreishandwerkerschaft ein drei- oder viergeschossiges Gebäude errichten und ihre Lüdenscheider Geschäftsstelle am Sauerfeld aufgeben.

Lüdenscheid - Das zum Teil noch unbebaute Areal an der Bahnhofsallee entwickelt sich weiter. Nun hat die Kreishandwerkerschaft die Adresse für sich entdeckt.

Der Halveraner Architekt Dirk Eicker stellte in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Umwelt erste Neubaupläne vor. 

Auf dem hinteren Teilstück der Bahnhofsallee, nahe dem Fußweg hoch zur Friedhofskapelle, möchten die Geschäftsführung und der Vorstand des Verbandes – vertreten durch den Iserlohner Kfz-Händler Chrstian Will und den Bauunternehmer Thomas F. Bock aus Lüdenscheid – auf einem 1500 Quadratmeter großen Grundstück ein drei- oder viergeschossiges Gebäude errichten. 

Die endgültige Größe werde sich danach richten, ob und wie stark die Nachfrage potenzieller Mieter für das Objekt sich entwickelt. Architekt Eicker spricht im Zusammenhang mit dem Neubau von einer „innovativen energetischen Ausstattung“, die in den einzelnen Gewerken von Mitgliedsbetrieben sichergestellt werden könne. 

Nach derzeitigen Plänen wird das Gebäude einen Grundriss von rund 300 Quadratmetern haben. Sollte das Vorhaben realisiert werden, bedeutet das langfristig die Aufgabe des angestammten Standortes der Lüdenscheider Geschäftsstelle am Sauerfeld, direkt neben der katholischen Kirche St. Joseph und Medardus. 

Wie Dirk Eicker den Fraktionen erklärte, soll die stadtzentrale Immobilie verkauft werden, möglicherweise „an Nutzer aus dem Büro- und Beratungsbereich“. Über einen Zeitplan für die Umsetzung des Neubauprojektes wurde noch nichts bekannt. 

Wie der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Dirk H. Jedan, erklärt, sollen zunächst deren Mitglieder über das Bauvorhaben informiert werden. 

Zumindest im Ausschuss regte sich kein Widerspruch gegen die Pläne. Vorsitzender Björn Weiß (CDU): „Das macht alles einen sehr sehr guten Eindruck.“ Obwohl der Architekt den Politikern in öffentlicher Sitzung mit aufwendigen Illustrationen bereits einen optischen Eindruck von dem Neubau vermittelte, stellte Jedan die Bilder unserer Redaktion nicht zur Verfügung.

Die Kreishandwerkerschaft (KH) Märkischer Kreis ist die Vereinigung von 24 Innungen mit rund 1300 Betrieben. Der Verband betreibt Geschäftsstellen in Iserlohn und Lüdenscheid. Als Hauptgeschäftsführer fungiert Dirk H. Jedan. 

Eine wichtige Aufgabe ist für die KH die Aus- und Weiterbildung. So wird der Nachwuchs im Berufsbildungszentrum ausgebildet – überbetrieblich, als Aufstiegsqualifikation oder auch in der Meisterschule.

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