Der Famo- Idee „Tor, Tür und Herz geöffnet“

Famo-Organisator Willi Denecke (rechts) brachte den Familienmonat auf den Weg.

LÜDENSCHEID ▪ Bei so vielen Ideen reicht eine Eröffnungsveranstaltung einfach nicht aus. Und so brachte das Team um Famo-Organisator Willi Denecke am Samstag erst die Ausstellung in der Städtischen Galerie auf den Weg und wenig später, von der Sternplatz-Bühne aus, auch die Vielfalt an Angeboten, die es für Familien in den kommenden vier Wochen konzentriert zu entdecken gilt.

„Genauso habe ich mir das vorgestellt!“ Famo-Organisator Willi Denecke war am Ziel seiner Vision, als er gegen 14 Uhr auf dem Lüdenscheider Sternplatz die vielen Luftballons aufsteigen sah. Die Ballons nehmen Träume derer mit, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden bleiben müssen. Manche Träume zerplatzen, aber andere kommen an – wenn auch nicht immer da, wo’s geplant war. Auch für Denecke und alle die, die in jahrelanger Arbeit daran mitgewirkt haben, geht an diesem Wochenende ein Traum in Erfüllung. Auch hier war nicht von Anfang an zu planen, wo die erste Idee – eine Ausstellung für seine Nichte zu organisieren – Willi Denecke einmal hinführen würde.

Der Famo sei der bundesweit erste und einzige Familienmonat, hatte zuvor schon Marian Heuser betont. Der gebürtige Lüdenscheider, „Entertainer und Papa“, moderierte den Auftakt der ereignisreichen Familienwochen in den Museen der Stadt. Dort stimmte er rund 500 Gäste, darunter die zahlreichen Sponsoren, Vertreter aus Politik, Verwaltung und öffentlichem Leben, auf die Besonderheiten des rund 130 Veranstaltungen umfassenden Familienmonats ein.

Bürgermeister Dieter Dzewas machte in seiner Rede aber auch klar, dass der Famo „nicht der Beginn von Familienförderung in dieser Stadt“ sei. Mit dem Bündnis für Familie sei man in Lüdenscheid schon lange unterwegs, aber diese private Initiative gebe dem Ganzen sicherlich noch einmal „eine neue Qualität“.

Willi Deneckes Dank galt allen, die sich für den Famo so vielfältig engagiert haben – sei es im Förderverein, im Ehrenamt, in der Verwaltung oder auch im Familien- und Freundeskreis. Oder, wie es Marian Heuser formulierte: „... die der Famo-Idee Tor, Tür und Herz geöffnet haben.“ Und die Geldbörse.

Nach dem offiziellen Teil ging’s im Famo-Dorf bis in den Abend noch rund. Die kleine, von Vereinen mit Leben gefüllte Zeltstadt, gruppierte sich um die Bühne, auf der wechselnde Bands und Akteure für einen musikalisch abwechslungsreichen Nachmittag und Abend sorgten. Krönender Abschluss des ersten Tages: ein Auftritt von „Just Pink“.

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