Schäfer: Famo hat NRW familienfreundlicher gemacht

LÜDENSCHEID - Es ist ein lobenswerter Brauch: Wer etwas Gutes bekommt, der bedankt sich auch. Und so überschüttete Willi Denecke alle Famo-Beteiligten am Samstag mit lobenden Worten: "Die Ausrichter der 130 Veranstaltungen haben meine Idee zum Leben erweckt", strahlte der Initiator des ersten Lüdenscheider Familienmonats (Famo) im Rahmen des Finales in den Museen der Stadt.

Etwa 200 Gäste folgten der kurzweiligen Veranstaltung zum Abschluss eines ganz besonderen Monats, der die Wertschätzung für die Rolle der Familien in Lüdenscheid in den Mittelpunkt gerückt - und es aufgrund des Engagements vieler Beteiligter geschafft hatte, dass man in der Stadt näher zusammengerückt war. "Der Famo hat das Land NRW ein Stück familienfreundlicher gemacht", meinte sodann auch NRW-Familienministerin Ute Schäfer, die sich ins Goldene Buch der Stadt Lüdenscheid eintrug und einen Rundgang durch die Kunstausstellung "Ganz Privat - Familie" machte.

Bilder vom Famo-Abschlusstag:

FAMO Finale 2012

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"Wie stark und gleichzeitig auch verletzlich Familie sein kann, zeigt diese Ausstellung", so die Ministerin, die vom Famo auch deshalb begeistert ist, weil schwierige Themen nicht außen vor gelassen wurden. "Wir dürfen keine falsche Idylle präsentieren", so die Ministerin, "Familien stehen vor großen Herausforderungen. Sie brauchen jeden Tag einen zentralen Platz in unserer Wahrnehmung - auch bei politischen Entscheidungen."

Im geplanten Familienwald im Stadtpark pflanzte die Ministerin am Abend ein Bäumchen für das erste Kind, das im Familienmonat geboren worden ist. - sanna

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