Lüdenscheider fahren zum Bundeswettbewerb

Die Schlagzeuger der Musikschule haben die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erreicht.

LÜDENSCHEID - Ann-Catherina Strehmel (Posaune), Sophie Strehmel (Violine), Sarah Zajusch (Mandoline) mit ihrem Begleiter Rolf Grutza sowie das Schlagzeug-Trio Johannes Lang, Christopher Abel und Tobias Zorn haben sich am Wochenende in Köln musikalisch die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erkämpft.

Die aus Lüdenscheid nach Köln entsendeten Musikerinnen und Musiker schlugen sich im Landeswettbewerb tapfer und erzielten durchweg gute Leistungen.

Allerdings, so war gestern in der Nachbetrachtung seitens der Eltern zu hören, waren in diesem Jahr die Rahmenbedingungen des Landeswettbewerbes ausgesprochen ungünstig. Die Gitarrenspieler aus dem heimischen Raum, von denen in früheren Jahren immer der eine oder andere zum Bundeswettbewerb weitergeleitet wurde, kamen in diesem Jahr allesamt nicht weiter. Einen Grund dafür vermuteten die begleitenden Eltern darin, dass der Austragungsort eine Dauerbaustelle sei und einige der jungen Musiker unter erschwerten Bedingungen im Bürgerzentrum in Köln-Kalk, auf einer Kleinkunstbühne in einem Keller oder auch in einem Kindergarten vorspielen mussten. Es sei sehr viel improvisiert worden, zur Nervosität der Musiker seien die hohen Raumtemperaturen gekommen. Und auch die begleitenden Eltern hätten kaum Platz gefunden in den beengten Verhältnissen. Sowas hätte es bei „Jugend musiziert“ noch nie gegeben. Insgesamt spielten die jungen Leute vor eine hochkarätig besetzten Jury vor.

Der Bundeswettbewerb wird über Pfingsten in Stuttgart ausgetragen. Am 20. Mai beginnt um 11 Uhr in der Tonhalle Düsseldorf das Landespreisträgerkonzert NRW mit Verleihung der Sparkassen-Sonderpreise, am 10. Juni spielen die Bundespreisträger ab 11 Uhr in der Kölner Philharmonie als Abschluss des Wettbewerbs. - rudi

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