Lüdenscheider DLRG in Berlin

Auch die Lüdenscheider Ortsgruppe beteiligte sich mit der „Lüdenscheid“ (Bildmitte) an dem Bootskorso gegen Bäderschließungen und für den Erhalt und Neubau von ausbildungsgeeigneten Schwimmbädern.

Lüdenscheid - Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) fand am Wochenende in Berlin eine Demonstration in Form eines Bootskorsos gegen Bäderschließungen und für den Erhalt und Neubau von ausbildungsgeeigneten Schwimmbädern statt.

Auch die Lüdenscheider Ortsgruppe nahm mit elf Lebensrettern und dem Rettungsboot „Lüdenscheid“ an dieser Aktion teil.

Tausende Berliner und DLRG-Mitglieder beobachteten bei strahlendem Wetter die Parade der 200 Rettungsboote, die auch am Schloss Charlottenburg vorbeiführte, wo zeitgleich ein Festempfang beim Bundespräsidenten, der auch Schirmherr der DLRG ist, stattfand. Eine vier mal vier Meter große gelbe Ente, das Symbol für sicheres Schwimmen, begleitete den 1,5 Kilometer langen Zug der Rettungsboote zur Abschlussveranstaltung des Festaktes vor Schloss Charlottenburg.

Die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Rettungsorganisation fanden am Abend mit einer Gala in der Metropolis Festhalle in Potsdam einen würdigen Abschluss. Die Lüdenscheider Bootsbesatzung wechselte dazu die rote Einsatzkleidung gegen die Abendgarderobe und feierte gemeinsam mit über 1200 Lebensrettern bis in die Morgenstunden.

In Lüdenscheid existiert die DLRG seit 1929. Zu den Aufgabenschwerpunkten zählen hier die Kinderschwimmausbildung, eine aktive Jugendarbeit und die Ausbildung von Rettungsschwimmern.

Darüber hinaus sorgen die Lüdenscheider in den Sommermonaten jedes Wochenende für die Sicherheit der Badegäste an der Listertalsperre. _Von Christina Grégoire

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