Lüdenscheider Christen beten für Japan

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Viele junge Menschen waren zum Gebet für Japan in die Markuskirche gekommen. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Die Katastrophe in Japan erschüttert auch die Christen in Lüdenscheid. Rund 50 von ihnen kamen jetzt in der Markuskirche zusammen, darunter viele junge Leute, um gemeinsam vor Gott zu treten und zu beten. 35 Kerzen in Kreuzform waren auf dem Boden des Altarraumes aufgestellt. Sie symbolisierten in der Dunkelheit des Gottesdienstraums die Schwere der Katastrophe, aber auch das Licht Gottes, dass die Finsternis zu erhellen vermag.

„Gebet ist die Kernkompetenz der Christen“, sagte Diakon Kristian Hamm-Fehl, der gemeinsam mit der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Carmen Matzner durch den Gebetsabend führte. „Herr, lass die Arbeiter im Kraftwerk schaffen, wofür sie kämpfen“, lautete das Gebet einer Schülerin.

Religionslehrer Martin Giedinghagen von der Hauptschule Stadtpark hatte kleine Zettel mit den Gebeten von Siebt- und Neuntklässlern mitgebracht, die er vorlas und in die Gebetsgemeinschaft einbrachte. „Lasst uns Gott bestürmen, Leid zu lindern, Menschen zu schützen und die Arbeiter im Atomkraftwerk mit Kraft auszustatten“, ermutigte Matzner.

Neben Lesungen und einem musikalischen Beitrag von Jana Bechtel waren an diesem Abend viele Gebete zu hören, darunter auch das Fürbittengebet einer deutschen Pastorin aus der deutschen evangelischen Kirche in Tokio. Auch in anderen Kirchen der Stadt hatten Pastoren zu Gebetstreffen eingeladen, um für das notleidende Japan einzustehen.-maya

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