1. come-on.de
  2. Lüdenscheid

Diese sechs Brücken werden erneuert

Erstellt:

Von: Martin Messy

Kommentare

null
Die Brücke auf der Straße Zum Weißen Pferd ist eine von sechs Brücken, die 2019 erneuert werden sollen. © Martin Messy

Lüdenscheid - Sechs Brücken sollen in diesem Jahr in Lüdenscheid erneuert werden. Das Investitionsvolumen beträgt gut 1,5 Millionen Euro.

Das Vorhaben ist ambitioniert, gerade weil die Ingenieurbüros aufgrund der hohen Nachfrage sehr gut zu tun haben. Aber das notwendige Geld ist fest im Haushaltsplan 2019 verankert.

 „Es gibt keine Prioritätenliste für die ein oder andere Brücke, aber alle sechs vorgesehenen Bauwerke sollen in diesem Jahr erneuert werden“, sagt Andreas Fritz, stellvertretender Werksleiter des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs Lüdenscheid (STL).

In der Regie des STL laufen die Ausschreibungen, die nach Angaben von Fritz in Arbeit sind. Unter der Haushaltsstelle „Investitionsmaßnahmen für Straßenbau und -unterhaltung“ sind die Kosten ausgewiesen:

für die Brücke Schiefe Ahelle sind 415 000 Euro veranschlagt, für die Brücke von der Platehof- zur Wigginghauser Straße in Brüninghausen 300 000 Euro, für die Versebrücke am Bremecker Hammer 200 000 Euro, für die Brücke, die von Friesenstraße zur Straße Im Winkel über die Bahngleise führt, 285 000 Euro und für den Volmesteg in Brügge 200 000 Euro. Hinzu kommt die Brücke auf der Straße Zum Weißen Pferd, die im Rahmen der Ersterschließung der Straße ebenfalls erneuert werden soll – Kosten: rund 250 000 Euro. 

Nicht nur anhand dieser Beispiele wird klar, wie begehrt Bauingenieure zurzeit nicht nur auf dem kommunalen Markt sind. Auf eine Anfrage der SPD hatte der STL mitgeteilt, man habe geprüft, inwieweit eigene Ingenieure im Rahmen eines dualen Studiengangs ausgebildet werden können. Mit der Fachhochschule Bochum und dem Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Essen sei dies theoretisch möglich. Die Ausbildungskosten lägen bei rund 100 000 Euro. Allerdings seien die Entfernungen zur FH und zum Ausbildungszentrum zu groß und es sei nicht auszuschließen, dass die Studenten den Ausbildungsbetrieb nach dem Studium wieder verließen

Auch interessant

Kommentare