In Handschellen aus dem Verkehr gezogen

Lüdenscheider (47) betrunken am Steuer erwischt - gleich zwei Mal an einem Tag

Ein Mann sitzt hinter dem Steuer und hat eine Flasche mit alkoholischem Inhalt/Flüssigkeit in der linken Hand.
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Symbolbild

Die Polizei hat am Montag einen betrunkenen Autofahrer aus Lüdenscheid erwischt und aus dem Verkehr gezogen – und zwar gleich zweimal an einem einzigen Tag.

Lüdenscheid - Das erste Mal fiel er den Beamten laut Protokoll um kurz nach 9 Uhr auf der Saarlandstraße durch seine „zügige Fahrweise“ auf. Die Polizisten kontrollierten ihn, ein freiwilliger Alkoholtest ergab „einen erheblichen Wert“.

Das Testgerät zeigte mehr als 2,6 Promille an. Daraufhin musste er mit zur Polizeiwache, wo ihm eine Ärztin Blutproben abnahm. Erwartungsgemäß beschlagnahmte die Polizei seinen Führerschein, „womit er allerdings nicht einverstanden war, wie es heißt“.

Nur zweieinhalb Stunden später entdeckten ihn die Polizeibeamten auf der Altenaer Straße erneut am Steuer seines Wagens. Diesmal missachtete er die Anhaltesignale des Streifenwagens, gab Gas und raste in Richtung Bahnhof. Dort drehte er eine Runde über die Bahnhofsallee und kurvte zurück auf die Altenaer Straße und erneut in Richtung Bahnhof. Der Fahrer eines Linienbusses konnte eine Kollision mit dem Pkw nur durch eine Vollbremsung verhindern.

Die Irrfahrt des Lüdenscheiders endete, als der Verkehr ausgerechnet direkt vor der Polizeiwache stockte. Dort stürmten die Beamten auf ihn zu, zogen ihn aus seinem Wagen und legten ihm auf der Straße Handfesseln an.

Der Weg zur erneuten Blutprobe war diesmal deutlich kürzer – und verbunden mit einer Ausnüchterungsphase in der Gewahrsamszellen. Nun hat er mehrere Strafanzeigen am Hals: wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss, ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs.

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