Rechnungsprüfer untersuchen Kulturhaus-Finanzen

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Lüdenscheid - Die hitzige Debatte über Kulturhausleiterin Rebecca Egeling in der nicht öffentlichen Sitzung des Kulturausschusses am Donnerstag hallt hörbar nach.

Auch in der Ratssitzung befassten sich die Fraktionen – diesmal öffentlich – mit dem Thema Kulturhaus. 

Auf Antrag der CDU-Fraktion soll das Rechnungsprüfungsamt nun zeitnah eine Sonderprüfung anstellen, damit „alle Beteiligten aus Politik und Verwaltung mehr Klarheit über die Finanzsituation des Kulturhauses erzielen“. Vor etwa sechs Wochen hatte die CDU bereits die Gemeindeprüfungsanstalt damit beauftragen wollen, den Antrag jedoch zurückgezogen. 

Nun sollen die städtischen Rechnungsprüfer die Bücher der vergangenen fünf Jahren unter die Lupe nehmen. Die Erkenntnisse daraus sollen dem neu installierten Begleitgremium des Kulturhauses zugänglich gemacht werden. CDU-Fraktionschef Oliver Fröhling regte an, die rechtliche Verselbstständigung des Kulturhauses nochmals zu diskutieren. 

Zusätzlich richtete Fröhling die Anfrage an Bürgermeister Dieter Dzewas, was er angesichts der Berichterstattung gegen die- oder denjenigen unternehmen werde – „gegebenenfalls auch juristisch“ –, die oder der aus der nicht öffentlichen Sitzung Informationen preisgegeben habe. Der „einseitige Bericht“ mit der namentlichen Erwähnung zweier städtischer Mitarbeiter offenbare eine „neue Dimension“ der Auseinandersetzung. 

Bürgermeister Dieter Dzewas entgegnete, seine Fürsorgepflicht bestehe „nicht nur gegenüber einem Beigeordneten, sondern gegenüber allen Mitarbeitern der Stadt“.

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