Sparkasse Lüdenscheid lässt Betrüger auffliegen

LÜDENSCHEID - Weil die Mitarbeiter der Sparkassen-Hauptstelle am Sauerfeld gut aufgepasst haben, hat ein 30-jähriger Siegener jetzt ein massives Problem.

Am Montag hatte der Mann, wie die Polizei jetzt berichtete, unter Vorlage eines österreichischen Ausweises mit falschen Personalien, diverser Dokumente und Einzahlung von 40.000 Euro ein Konto eröffnet. Gleichzeitig beantragte er einen Kredit in Höhe von 30.000 Euro zum Kauf eines Porsche Panamera im Wert von 70.000 Euro. Die Bank-Mitarbeiter vermuteten eine versuchte Geldwäsche und Kreditbetrug. Deshalb verständigten sie die Polizei.

Als der Siegener am Dienstag gegen 14 Uhr zu einem weiteren Beratungsgespräch erschien, wurde er festgenommen. Die weiteren Ermittlungen ergaben, das sämtliche Unterlagen höchstwahrscheinlich gefälscht waren. Zudem stellte sich heraus, dass der 30-Jährige mit dieser Masche auch bei weiteren Kreditinstituten unter anderem in Meinerzhagen vorstellig geworden war.

Der Siegener machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und nahm sich einen Anwalt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen wurden die 40.000 Euro beschlagnahmt und ein Antrag auf einen Haftbefehl beim Amtsgericht Lüdenscheid gestellt. Dort verkündete der Haftrichter einen Untersuchungshaftbefehl, den er jedoch unter Meldeauflagen außer Vollzug setzte.

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