Abschied vor 200 Gästen

Nach 30 Jahren AC/DC und Bob Dylan: "Two Much" sagt laut Servus

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Two Much spielte vor 200 Gästen im Dahlmann-Saal das Abschiedskonzert.

Lüdenscheid – „Bleibt wie ihr seid, ihr seid alle noch jung.“ Mit diesen Worten an die Fans leitete Jochen Jandek das Finale des großen Abschiedskonzerts von Two Much ein – und als nächstes erklangen „Highway to Hell“ von AC/DC und „Knockin‘ on heaven‘s door“, im Original von Bob Dylan, in bewährter Two-Much-Marnier mit zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und dem Gesang von Jandek.

Für Samstagabend hatten die vier Musiker im Dahlmann-Saal nach 30 Jahren Bandgeschichte ihr allerletztes Konzert angekündigt. Das wollten viele Fans der Lokalmatadoren nicht verpassen. Die Veranstaltung war schon lange vorher ausverkauft.

Rund 200 Gäste drängten sich zu Beginn des Abends im Saal, während in der Gaststätte einige darauf hofften, dass Besucher das Konzert früher verlassen und sie so vielleicht doch noch wenigstens für einen Teil des Abends einen Platz im Saal ergattern konnten. Und in der Tat wurde es bereits mit dem Ende des zweiten Sets nach und nach leerer im Saal.

Das Publikum feiert textsicher ein letztes Mal mit der Band

An der Stimmung konnte das nicht gelegen haben – die war von Beginn an bestens. Möglicherweise hatte sich der eine oder andere beim Tanzen und Mitsingen zu sehr verausgabt. Mit den Klassikern der Rockgeschichte vor allem aus den 60er- und 70er-Jahren, die Two Much präsentierte, dürften die meisten der Anwesenden aufgewachsen sein.

Entsprechend textsicher feierte das Publikum ein letztes Mal mit der Band. Und dafür gaben Jandek (Gesang, Gitarre) und seine Mitstreiter Thomas Werland (Gitarre), Volker Nietsch (Bass) und Felix Schubert (Schlagezug) noch einmal alles. Two Much feuerte bis zu wirklich allerletzten Zugabe „Hey Jude“ ein wahres Rock‘n‘Roll-Feuerwerk ab – von „Wooly Bully“ über „Radar Love“ bis zu „Satisfaction“, von Nancy Sinatra bis Jethro Tull war alles dabei.

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