Alexandra Schmidt veröffentlicht ihren ersten Thriller

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Alexandra Schmidt und ihr Buch: Sieben Teile hat die Geschichte um die Entführung von Eddas Cousin.

Lüdenscheid - Alexandra Schmidt schrieb bereits als Kind gerne und wollte Bücher veröffentlichen, wusste aber auch später nicht so recht, wie sie das anstellen sollte. Mit den Jahren dachte sich die junge Frau, die heute ihr Masterstudium in Editions- und Dokumentenwissenschaften abgeschlossen hat, das Konzept für eine siebenteilige Romanreihe aus – eine Mischung aus Kriminalgeschichte und Thriller.

Das erste Buch dieser Reihe, „Ira – Zorn des Taaffeits“, schickte sie bereits an mehrere Verlage, erhielt jedoch, wenn es überhaupt Rückmeldungen gab, nur Absagen. „Dann machte mich ein Freund auf Books on Demand aufmerksam“, erzählt die Autorin.

Seit Mitte September ist nun der erste Band der insgesamt auf sieben Teile ausgelegten Reihe mit der Fotografin Edda Betony als Protagonistin in den Buchläden und Online-Shops erhältlich. Das Unternehmen aus Norderstedt hilft Autoren dabei, ihre Werke auf kostengünstige Weise im Selbstverlag zu veröffentlichen. Die Bücher werden nicht auf Vorrat produziert, sondern erst hergestellt, wenn ein Exemplar von einem Interessenten nachgefragt wird.

Da die in Hagen geborene, aber seit einiger Zeit in Lüdenscheid lebende Autorin, die Ostfriesland als ihre eigentliche Heimat ansieht, neben Theologie und Philosophie auch Editions- und Dokumentenwissenschaften studiert hatte, war die Herausforderung, etwas selbst zu veröffentlichen, nicht mehr allzu groß, hatte sie doch bei den meisten Arbeitsschritten längst im Rahmen ihres Studiums gelernt, wie es funktioniert.

Die Geschichte beginnt mit der augenscheinlichen Entführung von Eddas Cousin Tewes. Eddas Tante ruft die Fotografin um Hilfe, nachdem sie ein blutdurchtränktes Tuch mit einer Haarlocke von Tewes erhalten hat. Eddas Onkel weiß mehr über die Bedingungen der Entführer, schweigt jedoch beharrlich darüber. Somit ermitteln Edda und ihr älterer Cousin auf eigene Faust und kommen dabei nicht nur einem 30 Jahre alten Verbrechen auf die Spur, sondern erkennen auch, dass das Verbrechen maßgeblich mit dem frühen Tod der Eltern in Verbindung steht. Die Autorin, die hauptberuflich an der Universität Siegen in der Universitätsberatung arbeitet, sieht das Schreiben als eine gute, erholsame Freizeitbeschäftigung.

Die Idee zu der Geschichte kam ihr im Rahmen von verschiedenen Gesprächen mit älteren Menschen, die bei ihr die Lust weckten, einen älteren, lebenserfahrenen Bösewicht, einen Antagonisten, für eine umfangreichere Geschichte zu erschaffen. Auch der plötzliche Tod des eigenen Vaters war mit ausschlaggebend dafür, die Geschichte erzählen zu wollen. Die Lüdenscheiderin schreibt derzeit bereits am siebten und letzten Teil ihrer Reihe und ist fest entschlossen, auch sämtliche Fortsetzungen bei „Books on Demand“ zu veröffentlichen.

„In Kürze werde ich das Buch auch im Rahmen von Lesungen vorstellen“, verspricht Alexandra Schmidt, die im übrigen sehr produktiv ist und derzeit noch an einem weiteren Roman arbeitet, bei dem es sich allerdings nicht um einen Kriminalroman, sondern um ein Drama handeln wird. Bei allen ihren Veröffentlichungen ist Alexandra Schmidt bestrebt, Exemplare zur Rezension an Buchblogger im Netz zu schicken. „Da erhält man ein ehrliches Feedback, das natürlich auch kritisch sein kann und das man als Autor, der voll hinter seinem Werk steht, erst einmal verarbeiten muss“, erklärt sie. Aber letztlich sei ehrliche und fundierte Kritik meist eine Bereicherung, die einen Autoren weiterbringen könne. Der erste Teil der Kriminalromanreihe von Alexandra Schmidt, „Ira – Zorn des Taaffeits“, ist in allen Buchläden sowie im Online-Versandhandel erhältlich.

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