Krimi von Michael Wagner

Neuer Lüdenscheid-Krimi: Theo und Lieselotte suchen den Mörder

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Michael Wagner signierte fleißig seine Bücher.

Lüdenscheid – Das traditionelle Klassentreffen, der Filmriss am Morgen danach, die Hiobsbotschaft, dass gleich mehrere Schulkameraden tödlich verunglückt sind – im Grab ist halt noch ein Eckchen frei gewesen: Michael Wagner hat seinen zweiten Krimi um die Protagonisten Theo Kettling und Lieselotte Larisch auf den Markt gebracht.

Zum offiziellen Verkaufsstart war der Autor selbst in der Buchhandlung Thalia im Stern-Center, um die neue Mord-Geschichte, in die seine Ermittler Theo Kettling und Lieselotte Larisch hineingeraten, vorzustellen. Etliche Fans nutzten die Gelegenheit, zum Gespräch mit Wagner und ließen sich Bücher signieren. 

Anlässlich der Neuerscheinung hat das Thalia-Team einen eigenen Büchertisch für die Lüdenscheid-Krimis eingerichtet. „Im Grab ist noch ein Eckchen frei“ hat der Lüdenscheider Autor sein neues Werk genannt, der Nachfolger von „Lünsch-Mord“.

In den ersten Tag gut nachgefragt

Der erste Band habe sich sehr gut verkauft – gerade auch im vergangenen Jahr wieder vor Weihnachten, berichtete Hiltrud Schulte von Thalia. Und auch „Im Grab ist noch ein Eckchen frei“ sei in den ersten Tagen schon gut nachgefragt gewesen.

Im Mittelpunkt des Krimis, angesiedelt in den 70er-Jahren in Lüdenscheid, stehen auch diesmal wieder Theo und Lieselotte. Auf das traditionelle Klassentreffen in der Kneipe „Zur Ollen Piepe“ hat sich Theo Kettling schon lange gefreut. Wie in jedem Jahr geht es bei dem feuchtfröhlichen Wiedersehen hoch her, und Theo bekommt – ebenfalls wie in jedem Jahr – nach unmäßigem Alkoholverzehr einen mustergültigen Filmriss. Als der Frührentner am nächsten Tag verkatert aufwacht, erreicht ihn eine Hiobsbotschaft: Mehrere Schulkameraden sind nach der Feier mit ihren Autos tödlich verunglückt, und zwar völlig unabhängig voneinander.

Kann das ein Zufall sein, eine böse Laune des Schicksals? Weil er alleine keine Antwort auf die quälende Frage findet, ruft Theo seine Bekannte Lieselotte Larisch an. Die pensionierte Schulrektorin merkt sofort, wenn eine Sache zum Himmel stinkt. Also nehmen sie und Theo die Ermittlungen auf – und befinden sich bald auf einer abenteuerlichen Mörderjagd quer durchs Sauerland.

Dem Märkischen Sauerland eng verbunden

Michael Wagner wurde am 1. Januar 1968 in Lüdenscheid geboren. Typisch für das kleinindustriell geprägte Schalksmühle, wo er später wohnte, machte er eine Lehre zum Werkzeugmacher. Anschließend beschloss er, das dabei eingetrichterte Wissen zu vertiefen, erlangte die Fachhochschulreife und studierte Produktionstechnik in Iserlohn.

Wagner absolvierte in der Folgezeit ein Volontariat bei den Lüdenscheider Nachrichten, wurde später PR-Fachmann. Nach einem Wechsel des Arbeitgebers Ende der 90er-Jahre lebt er seit 20 Jahren in Nordhessen, wo er in der Öffentlichkeitsarbeit eines großen Unternehmens tätig ist. Seiner Heimat, dem Märkischen Sauerland, ist er eng verbunden geblieben und setzt ihr mit den Romanen der Kettling-&-Larisch-Reihe ein kleines Denkmal.

In „Lünsch-Mord“ – Tatort war das sauerländischen Städtchen Lüdenscheid – wurde ein Mann ermordet. Für den Nachbarn des Toten, Frührentner Theo Kettling, ist klar: In seinem geliebten „Lünsche“ treibt sich ein Serienkiller herum. So geht er gemeinsam mit der resoluten Schuldirektorin Lieselotte Larisch auf Mörderjagd und stößt auf ein Ereignis, das weit in der Vergangenheit des Sauerlands liegt. Monatelang gab Wagner mit großem Erfolg im heimischen Raum Lesungen, das Buch wird mittlerweile in dritter Auflage verkauft.

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