Antrag auf zwei neue Windkraftanlagen

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Zwei Windenergieanlagen mit einer Höhe von knapp 180 Metern möchte die Firma MK Windkraft errichten.

Lüdenscheid - Die Firma MK Windkraft hat beim Märkischen Kreis beantragt, in einem Landschaftsschutzgebiet zwischen Brüninghausen und Leifringhausen zwei Windenergieanlagen zu errichten.

Genehmigungsbehörde ist nicht die Stadt Lüdenscheid, sondern der Kreis, der aber die Stadt zu einer Stellungnahme zu den öffentlichen Belangen aufgefordert hat. 

Sie liegt am Mittwoch den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtplanung und Umwelt (Beginn der Sitzung: 17 Uhr im Ratssaal) vor.

Da die Stadt nicht verfahrensführende Behörde ist, ist zur Genehmigung der Vorhaben gemäß des Baugesetzbuches ein gemeindliches Einvernehmen unter Abwägung verschiedener öffentlicher Belange erforderlich. Dazu gehören zum Beispiel der Flächennutzungs- und Landschaftplan oder schädliche Umwelteinwirkungen und Belange des Naturschutzes. 

Was den Flächennutzungsplan betrifft, hatte die Stadt per Ratsbeschluss bereits Anfang Februar 2013 darauf verzichtet, Konzentrationszonen für Windenergieanlagen darzustellen. Daher sind laut Baugesetzbuch Windenergieanlagen grundsätzlich als „privilegierte Vorhaben zu werten“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Auch ein im Flächennutzungsplan dargestellter Wald widerspreche somit nicht den Orten, an denen die Anlagen errichtet werden sollen. Darüber müsse die zuständige Forstbehörde entscheiden.

Die beiden Standorte befinden sich laut Landschaftsplan in einem Bereich, der als Landschaftsschutzgebiet festgelegt ist. Die Untere Landschaftsbehörde beim Märkischen Kreis entscheidet über mögliche Genehmigungsvoraussetzungen.

Grundsätzlich seien von den Windkraftanlagen schädliche Umweltauswirkungen zu erwarten. Nach Prüfung der Antragsunterlagen seien, was Lärm und Schattenwurf betreffe, aber keine Störung öffentlicher Belange zu erkennen.

Auf Grundlage dieser und weiterer Bewertungen empfiehlt die Verwaltung, das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen.

Gibt der Kreis grünes Licht, würden an den Standorten zwei Anlagen mit jeweils einem Rotordurchmesser von 82 Metern und einer Gesamthöhe von 179,38 Metern entstehen.

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