Kleintransporter kippt auf der A44 auf die Seite

Ersthelfer retten Lüdenscheider (52) nach Unfall aus brennendem Fahrzeug

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Fröndenberg/Lüdenscheid - Ein 52-jähriger Mann aus Lüdenscheid hat am Montagvormittag auf der A44 großes Glück gehabt und ist bei einem Unfall mit leichten Verletzungen davon gekommen. Das hat er mutmaßlich mutigen Ersthelfern zu verdanken, die ihn aus seinem brennenden Fahrzeug befreiten, das zuvor in Folge einer Kollision mit einem Sattelzug ins Schleudern geraten und auf die Beifahrerseite gekippt war.

Der Lüdenscheider war nach Angaben der zuständigen Polizei Dortmund gegen 10.30 Uhr auf der A44 mit seinem Kleintransporter in Richtung Kassel unterwegs. 

Kurz vor dem Rastplatz Buchenhain in Höhe Fröndenberg (Kreis Unna) wechselte er dann offenbar vom linken auf den rechten Fahrstreifen und fuhr aus noch unbekannter Ursache auf das Heck eines Sattelzuges auf.

Durch den Zusammenstoß geriet der Kleintransporter ins Schleudern, kippte auf die rechte Seite und rutschte weiter. Im Bereich des Seitenstreifens geriet das Fahrzeug schließlich - ausgehend vom Motorraum - in Brand.

„Ersthelfer befreiten den 52-Jährigen aus seinem Fahrzeug. Mit leichten Verletzungen brachte ihn ein Rettungswagen ins Krankenhaus“, so die Polizei.  Der Fahrer des Sattelzuges (55/aus Krefeld) blieb unverletzt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 21.500 Euro.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Kassel bis etwa 11.20 Uhr komplett gesperrt werden. Hinter der Unfallstelle staute sich der Verkehr laut Polizei auf maximal zehn Kilometern Länge. 

"Und auch auf der Gegenfahrbahn waren die Verkehrsteilnehmer von dem Unfall betroffen: Gaffer sorgten dort für einen 500 Meter langen Stau", so die Polizei abschließend.

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