Lüdenscheid: Zwei Plastikwiesen mehr

LÜDENSCHEID ▪ Gespielt wird bereits seit Wochen auf den neuen Kunstrasen-Plätzen in Lüdenscheid. Am Sonntag wurden zwei von ihnen offiziell eingeweiht.

Bereits um 10 Uhr vor dem C-Liga-Spiel zwischen TuRa Eggenscheid II und dem TuS Ennepe II trafen sich Vertreter von Sportausschuss, Stadtsportverband, Fußball-Kreisvorstand, Sparkasse Lüdenscheid und Verwaltung, um auf den neuen Sportplatz Dickenberg mit einem Glas Bier anzustoßen. Der TuRa-Vorsitzende Jochen Marin dankte bei der Begrüßung zunächst der Politik (insbesondere SPD, FDP und Grünen) und Verwaltung für die gelungene Umsetzung des ehrgeizigen Projektes der neuen „Sportarena Dickenberg“ und überreichte den Gästen später TuRa-Wimpel. Bürgermeister Dieter Dzewas hatte den beiden am Dickenberg kickenden Vereinen TuRa Eggenscheid und Polonia Lüdenscheid ebenso wie der Kreisvorsitzende Klaus Scharf Fußbälle mitgebracht. In seiner Ansprache wünschte sich Dzewas durch den neuen Kunstrasen eine „Stabilisierung des Fußballs in diesem Stadtteil“ und generell, dass „die Qualität der Kunstrasen-Plätze auch die Qualität des Fußballs in Lüdenscheid“ heben möge. „Kunstrasenplätze sind heute Standard und bieten auch ökonomisch Vorteile“, sagte Dzewas, „wir waren bei diesem Thema spät dran, jetzt aber ist alles umgesetzt.“ Die Umrüstung des Sportplatzes Dickenberg kostete 450  000 Euro, die Umrüstung am Wefelshohl – weil hier auch eine Laufbahn für den Schulsport im Paket enthalten war – 540 000 Euro. Mit 1,4 Millionen Euro – aus dem Konjunktur-Paket 2 – für die drei Plätze (inklusive Brügge) kam man zwar nicht ganz hin, doch durch Spenden der Sparkasse für alle drei Standorte hatte man alle Wünsche befriedigen können. Gestern Nachmittag wurde dann auch noch der Sportplatz Wefelshohl eingeweiht. In Brügge soll die Einweihung am 8. Mai folgen.

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