44 neue Ampelanlagen

Starke Verkehrsbehinderungen an großer Kreuzung - aus diesem Grund

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An der Worth-Kreuzung laufen derzeit Tiefbauarbeiten – und zwar im Zuge der kompletten Erneuerung der Lichtsignalanlagen.

Lüdenscheid - Insgesamt 44 Ampelanlagen im Lüdenscheider Stadtgebiet werden erneuert. Die Regie hat Straßen.NRW, zurzeit laufen die Arbeiten an der Worthkreuzung. Dabei kommt es zum Teil zu beträchtlichen Behinderungen für den Verkehr.

Die Lüdenscheider Ampelanlagen sind in die Jahre gekommen, entsprechen nicht mehr der neuesten Technik und erfüllen zudem nicht mehr die gesetzlichen Vorgaben. Wer derzeit im Innenstadtbereich unterwegs ist, kann die orangefarbenen Kabel in mehreren Metern Höhe über den Straßen nicht übersehen. 

Der Grund: An vielen Stellen im Stadtgebiet werden die sogenannten Lichtsignalanlagen erneuert. „In einem ersten Paket erhalten insgesamt 28 Anlagen eine Runderneuerung – bis Oktober 2020 wollen wir damit fertig sein“, erklärt Kai Flitsch, zuständiger Mitarbeiter bei Straßen.NRW und Betreuer der Maßnahme in Lüdenscheid. 

Zum Hintergrund: Vor fünf Jahren hatte Straßen.NRW die Ampelanlagen von der Stadt übernommen – und zwar jene 44 an der Zahl, die an einer Landes- oder Bundesstraße liegen. Dem ersten Paket soll ein zweites folgen, in dem die restlichen 16 Signalanlagen auf den neuesten Stand gebracht werden. 

5,5 Millionen Euro sind für die erste Maßnahme veranschlagt, etwa 3,5 Millionen folgen für die zweite. Die Stadt ist jeweils an den Kosten beteiligt und steht in enger Abstimmung mit Straßen.NRW. 

Wie umfangreich die Erneuerung aussehen kann, wird derzeit an der Worth-Kreuzung deutlich. Nach der Altenaer und der Lennestraße, inklusive der Elsa-Brändström-Straße, des Vogelberger Wegs sowie des Mittleren Worthhagens, laufen die Arbeiten derzeit an der prominenten Kreuzung nahe der Autobahnzufahrt Lüdenscheid-Mitte. 

Wie Flitsch weiter erläutert, sind dafür zunächst diverse Tiefbauarbeiten erforderlich: Zum einen, um die Fundamente für die neuen Masten zu schaffen, zum anderen um Kabelschächte und Verrohrungen zu erneuern.

 Dazu gehört unter anderem auch die Verlegung einer sogenannten Koordinierungstrasse, durch welche die Anlagen miteinander verbunden sind und zentral gesteuert werden. Diese Trasse wird, so heißt es auf der Homepage der Stadt, mittels Tiefbau teils im Gehweg, teils im Seitenstreifen verlegt. 

Den Tiefbauarbeiten soll Ende nächster Woche der Austausch der eigentlichen Signalanlage samt LED-Technik folgen. Sie zeichnen sich zudem durch einen geringeren Stromverbrauch, Wartungsarmut sowie höhere Zuverlässigkeit aus. 

Und: Wie vom Gesetzgeber gefordert, werden die Anlagen unter anderem mit akustischen Signalen ausgestattet, damit auch sehbehinderte Menschen besser zurechtkommen. 

Läuft alles nach Plan, möchten die Verantwortlichen bis zum Ferienbeginn mit der Worth-Kreuzung fertig sein, dann geht es weiter in Richtung Kölner und Weststraße.

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