Lüdenscheid soll schöner werden: Schwerlast auf Straßenkunst-Bild

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Gebrauchskunst: Ein Pflasterbild muss einiges aushalten können.

Lüdenscheid - Mit Füßen getreten, überfahren, zugestellt: Pflastermalerei im öffentlichen Raum muss einiges aushalten.

Da stand er nun tagelang, mitten auf dem 3D-Pflasterbild vor Strodel & Jäger, das die Passanten seit Anfang August fasziniert: ein großer Sperrmüllcontainer des STL. 

Der ist seit Mittwoch wieder weg, dafür rangiert Schwerlastverkehr über den Wasserfall, weil direkt hinterm Inselhaus „Schachtsanierungen laufen“, wie Stadtsprecher Sven Prillwitz auf Anfrage mitteilte. „So schön es ist . . .“, fügte er noch hinzu: Aber der normale Betrieb in der Fußgängerzone, der auch Liefer- und Baustellenverkehr umfasst, müsse weiterlaufen.

Wer denn nun am Ende das Okay gegeben hat für den Containerstandort auf der Kunst – darauf gab es keine Antwort. Allerdings sei „der Standort alternativlos“ gewesen, das stehe fest.

Nachhaltig beschädigt hat das Container-Intermezzo das Bild zum Glück für die Betrachter nicht. Ohnehin aber werde diesen Straßenkunstwerken, so Prillwitz, nur eine Lebensdauer von wenigen Wochen bescheinigt.

Von der dreidimensionalen Straßenmalerei erhofft sich das Stadtmarketing eine Verschönerung der Innenstadt – und natürlich auch, auswärtige Kunden und Gäste neugierig zu machen aufs Bummeln, Kaufen und Verweilen.

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