Wer möchte die Stadt beraten?

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Gemeinsames Essen im Kulturhaus kommt gut an.

Lüdenscheid – Für viele ist es ein Ärgernis, ein Schandfleck sowieso, mutiert zum Treffpunkt für angeheiterte Jugendliche, die mit lautstarker Musik auf sich aufmerksam machen müssen – und kein Ende in Sicht: Thema im Kulturausschuss war am Donnerstagabend – mal wieder – die Gastronomie im Kulturhaus.

Im Juli 2012 endete offiziell der Vertrag mit dem Gastronomen Felice Bucci, der sein Restaurant Castello in der Schützenhalle eröffnete. Bis zum Vertragsende lief der Betrieb eingeschränkt, in der Folgezeit gab es den einen oder anderen Interessen. Doch die Ergebnisse waren ernüchternd. Das Brandschutzkonzept war, so erläuterte der technische Leiter des Kulturhauses, Thomas Biedebach, im Kulturausschuss, zunächst auf reine Gastronomie abgestimmt.

Im Laufe der Jahre wurde das Konzept, weil nicht mehr zeitgemäß, dahingehend abgeändert, dass mittlerweile wenigstens der Caterer, die Metzgerei Geier, auch größere Veranstaltungen bewirtschaften kann. Sei es eine Premierenfeier mit Buffet oder eine der Veranstaltung angepasste Bewirtung – die Resonanz gibt dem Konzept recht.

Seit fast einem Jahr ist man nun auf der Suche nach einem externen Berater, der beurteilen kann, ob beispielsweise eine neue Gastronomie mit Blick auf das Umfeld überhaupt sinnvoll ist. Der Fachmann soll herausfinden, welchen Nutzen die Gastronomie im Kulturhaus selbst, aber auch im weiteren Bereich hat und ob nicht bereits genügend gleichgeartete Angebote vorhanden sind. Bereits zweimal habe man, so Jessica Struckmeyer (Kulturmanagement) die Suche nach einem solchen Berater öffentlich ausgeschrieben. Getan hat sich nichts. Keine einzige Bewerbung sei eingegangen.

Woran das liegt, ist unklar. Aber ohne den Blick aufs „große Ganze“ wird das Thema „Kulturhausgastronomie“ auch in der nächsten Sitzung des Kulturausschusses wieder auf der Tagesordnung stehen.

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