Schulleiter mit Anmeldezahlen „total zufrieden“

534 Mädchen und Jungen haben sich in Lüdenscheid für die fünften Klassen der weiterführenden Schulen angemeldet.

LÜDENSCHEID - Ob Haupt- oder Realschulen oder Gymnasien – die Schulleiter sind nach dem Schluss der Anmeldefristen für die weiterführenden Schulen samt und sonders zufrieden. Von einer „gut aufgestellten Lüdenscheider Schullandschaft“ ist die Rede und von „erfolgreichen Konzepten“ in den einzelnen Schulformen.

Annähernd alle der 534 Mädchen und Jungen aus den jetzigen vierten Klassen dürfen die Schulen besuchen, die sie sich mit ihren Eltern ausgesucht haben.

Das Kollegium der Ganztagshauptschule Stadtpark wird nach den Sommerferien 38 neue Schüler begrüßen, fünf mehr als vor einem Jahr. Damit ist für Schulleiter Winfried Becker das Schreckgespenst der Einzügigkeit gebannt. „Wir werden zwei Klassen bilden können.“ Eine geringe Klassenfrequenz, „besonders wichtig für uns“, ist damit erreicht. Becker: „Die Hauptschule lebt besser als manch einer geglaubt hat.“

Hocherfreut und „total zufrieden“ ist Christiane Langs-Blöink mit 110 Anmeldungen für die Theodor-Heuss-Realschule (THR). Im vergangenen Jahr waren es hier 99. Die Chefin aus dem Wefelshohl wertet das „wirklich schöne“ Ergebnis als gutes Zeichen für diese Schulform und als Anerkennung der Eltern für die Arbeit ihres Kollegiums. Von den Grundschulen zur THR werden – abgesehen von einigen Kindern aus Herscheid – überwiegend Lüdenscheider wechseln. Vier Eingangsklassen sollen entstehen.

„Sehr zufrieden“ mit 90 Anmeldungen und in diesem Jahr besonders überrascht über viele gute Zeugnisse der Bewerber äußerte sich Peter Wagener, Leiter der Richard-Schirrmann-Realschule am Buckesfeld. „Damit können wir wie geplant in den Ganztagsbetrieb starten.“ Gebildet werden sollen drei oder vier Klassen. Wagener: „Das Konzept der Realschule ist aufgegangen.“

„Glücklich und zufrieden“ zeigte sich am Freitagabend Annette Meyer, Chefin am Bergstadt-Gymnasium. Hierhin werden 126 Kinder wechseln – elf mehr als im vergangenen Jahr – und in fünf Klassen unterrichtet. „Das bestätigt unsere Arbeit. Ich bin froh, dass die Eltern so entscheiden haben.“

Einen leichten Rückgang von 83 auf 78 Neuzugänge registriert Dr. Stefan Werth vom Zeppelin-Gymnasium – allerdings eher erleichtert als enttäuscht. „Das kommt uns entgegen, weil wir eine Inklussionsklasse mit 25 Kindern bilden wollen.“ Mit 92 neuen „Schollis“ – „das beste, was man schaffen kann“ – peilt GSG-Chefin Antje Malycha eine „gute Dreizügigkeit“ an. Geringfügige Umverteilungen seien am Scholl-Gymnasium nicht ausgeschlossen.

Olaf Moos

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