Bevölkerungsverluste

Lüdenscheid schrumpft - und ist damit im MK nicht alleine

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Menschenmasse (Symbolbild).

Lüdenscheid – In Lüdenscheid leben immer weniger Menschen. Der Trend setzte sich im vergangenen Jahr fort. Auch andere Städte im Märkischen Kreis schrumpfen.  

Während die Einwohnerzahl in Nordrhein-Westfalen leicht gestiegen ist – mit rund 17,933 Millionen lebten Ende 2018 gut 20.000 Menschen mehr in NRW als ein Jahr zuvor – geht die Bevölkerungszahl in Lüdenscheid weiter zurück. 

Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt meldet für die Bergstadt zum 31. Dezember 2018 eine Einwohnerzahl von 72.611. Das sind 283 Lüdenscheider weniger als ein Jahr zuvor. Der Frauenanteil beträgt 50,8 Prozent. 

Im Jahr 2011 lebten in der Kreisstadt noch 73 568 Menschen. Seitdem hat Lüdenscheid 1.157 verloren. Gründe sind ein negativer Wanderungssaldo sowie zu wenige Geburten im Vergleich zu den Todesfällen. Die Bevölkerungszuwächse finden überwiegend in den Großstädten statt. So hat allein Münster in acht Jahren fast 20 000 Einwohner hinzugewonnen.

Im gesamten Märkischen Kreis ging die Bevölkerung in dieser Zeit um 10.000 zurück. Nur in zwei Städten im Märkischen Kreis stiegen zwischen 2017 und 2018 die Einwohnerzahlen – in Neuenrade und Hemer. Im Vergleich zum Jahr 2011 haben aber auch sie Bevölkerung verloren. 

NRW-weit lag der Altersdurchschnitt der Bevölkerung bei 44,1 Jahren. „Jüngste“ Gemeinde war Augustdorf (Kreis Lippe) mit einem Altersdurchschnitt von 38,7 Jahren, „älteste“ Gemeinde Bad Sassendorf im Kreis Soest mit 49,7 Jahren.

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